Cyberbedrohungen: CIDCC leistet Aufbauarbeit für EU-Abwehrzentrum

Für EU-Mis­sio­nen wird der Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum immer wich­ti­ger. Cyber­be­dro­hun­gen erken­nen, aus­wer­ten und die­se Erkennt­nis­se für Ein­sät­ze und Mis­sio­nen nutz­bar machen, soll künf­tig das EU CDCC als mili­tä­ri­scher Cyber-Hub der Gemein­schaft. „Start­hil­fe“ gibt das Pro­jekt CIDCC, das vor­ma­li­ge Bera­tungs­ele­ment der EU zu die­sen Fra­gen.

Lesen Sie dazu bei Bundeswehr.de: Mei­len­stein für EU-Pro­jek­t/­Cy­ber­be­dro­hun­gen: CIDCC leis­tet Auf­bau­ar­beit für EU-Abwehr­zen­trum

Weltraumarchitektur – Einsatzunterstützung durch die TSK CIR

Eine ver­netz­te und resi­li­en­te Mul­ti-Orbit-Gesamt­ar­chi­tek­tur

Der Welt­raum ist eine unver­zicht­ba­re gesamt­staat­li­che Res­sour­ce, deren  Bedeu­tung weit über zivi­le Anwen­dun­gen hin­aus­geht und ent­schei­dend für mili­tä­ri­sche Ope­ra­tio­nen ist. Ein „Day wit­hout Space“, also ein Tag ohne welt­raum­ge­stütz­te Diens­te, wür­de mas­si­ve Aus­wir­kun­gen auf Staat, Wirt­schaft und Gesell­schaft haben. Ohne Satel­li­ten und ihre Diens­te wür­den unter ande­rem Navi­ga­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ener­gie­ver­sor­gung zusam­men­bre­chen.  In der Fol­ge wäre die mili­tä­ri­sche Hand­lungs- und Füh­rungs­kom­pe­tenz erheb­lich ein­ge­schränkt.

Hardthoehenkurier.de:  Welt­raum­ar­chi­tek­tur – Ein­satz­un­ter­stüt­zung durch die TSK CIR
und esut.de: Welt­raum­ar­chi­tek­tur – Ein­satz­un­ter­stüt­zung durch die TSK CIR

Ergän­zend dazu ein Arti­kel “Unter­stüt­zung von Ein­sät­zen aus dem Welt­raum” von Gen­Maj Fleisch­mann in der aktu­el­len F‑Flagge 1–2026 auf Sei­te 54 f.

What the J6 Wants You To Know

Auch wenn die täg­li­chen “Win­dun­gen und Wen­dun­gen” — sowie “Ver­wir­run­gen” — bei US-Äuße­run­gen auf poli­ti­scher Ebe­ne zum Wert von mili­tä­ri­schen Alli­an­zen und zur Zusam­men­ar­beit mit mul­ti­na­tio­na­len Part­nern (“Ame­ri­ca First ! — d.h. “Ame­ri­ca Alo­ne !”) es kaum erwar­ten las­sen, so doku­men­tiert doch die nach­fol­gen­de eng­lisch­spra­chi­ge AFCEA-Mel­dung einen nach­ge­ra­de erstaun­li­chen Auf­ruf von J6 US Joint Staff — vor allem wohl an die US-IT-Indus­trie, aber auch US-Behör­den — zur Beach­tung der NATO ACP 240 im Zusam­men­hang mit “Fede­ra­ted Mis­si­on Net­wor­king” bzw. Nut­zung des US-“Mission Part­ner Envi­ron­ment” (MPE).  
Lesen Sie hier­zu bei AFCEA.org: “What the J6 Wants You To Know: The Joint Staff tech­no­lo­gy and com­mu­ni­ca­ti­ons lea­der calls for the wide­spread use of stan­dar­diza­ti­on”.

Ergän­zend dazu fin­den Sie eine wei­te­re eng­lisch­spra­chi­ge AFCEA-Mel­dung über die Stan­dar­di­sie­rung des mul­ti­na­tio­na­len Daten­aus­tau­sches mit­tels “Mis­si­on Part­ner Envi­ron­ment” (MPE) durch Ein­füh­rung eines “Coali­ti­on Infor­ma­ti­on Envi­ron­ment” (CIE). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur ACP 240.

Bundeswehr erinnert in Frankenberg an tödlichen Anschlag 2003 in Kabul

2003 sind bei einem Selbst­mord­an­schlag in Kabul vier Sol­da­ten der Bun­des­wehr getö­tet wor­den, die zum Batail­lon aus Fran­ken­berg gehör­ten. Zum 23. Jah­res­tag wur­de mit einer Gedenk­ver­an­stal­tung in Fran­ken­berg an die­sen Anschlag erin­nert und der Opfer gedacht.

Lesen Sie dazu bei HNA.de: Bun­des­wehr erin­nert in Fran­ken­berg an töd­li­chen Anschlag 2003 in Kabul
sowie bei DBWV.de: Geden­ken: Vor 23 Jah­ren fie­len vier Kame­ra­den in Kabul

Ergän­zend dazu zu den Erin­ne­run­gen von damals Betei­lig­ten bei Bundeswehr.de:
Erin­ne­rungs­kul­tur: Erin­ne­run­gen an den Bus­an­schlag von 2003

Nachruf auf Oberstleutnant a.D. Peter Heise

Ehren­mit­glied und ehe­ma­li­ger Geschäfts­füh­rer des Fern­mel­de­rings e.V.

Am 28. Mai 2026 ist Oberst­leut­nant a.D. Peter Hei­se (* 27. Juli 1934), seit 2004 Ehren­mit­glied des Fern­mel­de­rings e.V. sowie des­sen zwei­ter, lang­jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer (1989 — 2004) zwei Mona­te vor sei­nem 92. Geburts­tag in Mecken­heim ver­stor­ben.

Lesen Sie hier zu Oberst­leut­nant a.D. Peter Hei­se

Fünf Fragen an einen „Hacker“ der Bundeswehr

Im Kapu­zen­pull­over in einem dunk­len Raum sit­zen, coden und unent­deckt in frem­de Sys­te­me ein­drin­gen – wie viel davon ist Rea­li­tät? Haupt­mann Felix O. ist Cyber­ope­ra­teur der Bun­des­wehr. Im Gespräch gibt er Ein­bli­cke in sei­nen Bereich und erklärt, was einen Hacker jen­seits des Hol­ly­wood-Kli­schees aus­macht.

Lesen Sie bei Bundeswehr.de: Cyber­ope­ra­teu­re im Fokus: Fünf Fra­gen an einen „Hacker“ der Bun­des­wehr

Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page “Auf unsicht­ba­rer Mis­si­on: Wie offen­si­ve Cyber­ope­ra­tio­nen ablau­fen”

Ethernet über Feldkabel

Mili­tä­ri­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on muss auch unter extre­men Bedin­gun­gen funk­tio­nie­ren – etwa in Kampf­ge­bie­ten, nach Natur­ka­ta­stro­phen oder in schwer zugäng­li­chem Gelän­de wie Wäl­dern, urba­nen Räu­men oder Gebirgs­re­gio­nen. Wenn Funk nicht mög­lich oder ver­bo­ten ist, kom­men Draht- oder Glas­fa­ser­lö­sun­gen zu Tra­gen. Dabei ist ent­schei­dend, dass fle­xi­ble und wider­stands­fä­hi­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur für ein­fa­che Nut­zung bereit­steht.

Lesen Sie dazu bei ES&T.de: Ether­net über Feld­ka­bel

Nachruf Oberstleutnant a. D. Klaus-Günter Freytag

Ehren­mit­glied und ehe­ma­li­ger Kas­sen­wart im Fern­mel­de­ring e.V.

Nur 4 Tage nach sei­ner gelieb­ten Ehe­frau Elke ist unser Ehren­mit­glied und Kas­sen­wart (1995 – 2007) Oberst­leut­nant a. D. Klaus-Gün­ter Frey­tag am 13. Mai 2026 mit 86. Jah­ren in sei­nem Hei­mat­ort Rhein­bach-Wormers­dorf ver­stor­ben.

Ein beson­ders geschätz­ter, lie­bens­wer­ter Kame­rad ist von uns gegan­gen.

Lesen Sie hier den Nach­ruf Oberst­leut­nant a.D. Klaus-Gün­ter Frey­tag

Das „Blinker-Denkmal“ auf dem Landgrafen-Berg bei Jena 

Am 29. Mai 2026 ist der 5. Jah­res­tag der zwei­ten Wie­der­ein­wei­hung und 105. Jah­res­tag der Erst­ein­wei­hung des „Blin­ker-Denk­mals“ auf dem Land­gra­fen-Berg bei Jena 

Zur Erin­ne­rung an den Ein­satz sowie die Gefal­le­nen der deut­schen „Blin­ker“ im 1. Welt­krieg wur­de am 29. Mai 1921 auf dem Land­gra­fen-Berg bei Jena das „Blin­ker-Denk­mal“ ein­ge­weiht, wel­ches nach dem 2. Welt­krieg „ent­mi­li­ta­ri­siert“ wur­de, wodurch die Zweck­be­stim­mung des ver­blie­be­nen Stein­klot­zes am Ran­de eines sowje­ti­schen Trup­pen­übungs­plat­zes nicht mehr erkenn­bar war: Im Lau­fe der Jahr­zehn­te ver­fiel es mehr und mehr, wur­de von Unter­holz über­wu­chert sowie geriet völ­lig in Ver­ges­sen­heit. Erst ab 1990 konn­te die Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft Jena das Ziel ver­fol­gen, die­ses Denk­mal wie­der zugäng­lich zu machen und es dazu in ver­ein­fach­ter Form wie­der­her­zu­stel­len: Aller­dings erfolg­te erst am 17. Novem­ber 2009 die Wie­der­ein­wei­hung des sanier­ten Blin­ker-Denk­mals.

Im Mai 2018 ersuch­te die Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft Jena dann um die Erlaub­nis, das Denk­mal wie­der weit­ge­hend in den bau­li­chen Ursprungs­zu­stand von 1921 zu ver­set­zen: Das ent­spre­chend ergänz­te Denk­mal wur­de am 29. Mai 2021 zum zwei­ten Mal erneut ein­ge­weiht, genau 100 Jah­re nach der Erst­ein­wei­hung.

Wer aber waren die „Blin­ker“ und war­um wur­de das Denk­mal für sie aus­ge­rech­net bei Jena errich­tet ?
Lesen Sie dazu unse­re Web-Sei­te „Das „Blin­ker-Denk­mal“ auf dem Land­gra­fen-Berg bei Jena“