Der miFAP von RUAG: Brückentechnologie für multinationale Einsatzkommunikation

In einer zuneh­mend ver­netz­ten und kom­ple­xen Ein­satz­welt ist die Fähig­keit zur siche­ren und zuver­läs­si­gen Kom­mu­ni­ka­ti­on über unter­schied­li­che Sys­te­me hin­weg von zen­tra­ler Bedeu­tung. Genau hier setzt der mul­ti­na­tio­na­le inter­ope­ra­ble Funk­an­schalt­punkt (miFAP) von RUAG an. Der miFAP ist ein hoch­mo­der­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kno­ten­punkt, der es ermög­licht, ver­schie­dens­te ana­lo­ge und digi­ta­le Funk­sys­te­me sowie VoIP-Netz­wer­ke mit­ein­an­der zu ver­bin­den – unab­hän­gig von Her­stel­ler, Gene­ra­ti­on oder Tech­no­lo­gie.

Lesen Sie dazu bei cpm DEFENCE-NETWORK/RUAG: Der miFAP von RUAG: Brü­cken­tech­no­lo­gie für mul­ti­na­tio­na­le Ein­satz­kom­mu­ni­ka­ti­on

Ergän­zend hier­zu auch bei Hartpunkt.de: RUAG lie­fert con­tai­ne­ri­sier­te miFAP-Sys­te­me an die Bun­des­wehr
cpm DEFENCE NETWORK: RUAG erhält Auf­trag für die miFAP-Sys­te­me der Bun­des­wehr
RUAG: RUAG erhält Auf­trag für die Lie­fe­rung con­tai­ne­ri­sier­ter miFAP-Sys­te­me

Elektromagnetische Kriegsführung aus der Luft im Praxistest

Das Pro­jekt „Luft­ge­stütz­te Wir­kung im Elek­tro­ma­gne­ti­schen Spek­trum“ (LuWES) soll den Streit­kräf­ten elek­tro­ma­gne­ti­schen Schutz aus der Luft bie­ten und wird dazu ein „Sys­tem of Sys­tems“ bil­den, das aus kom­ple­men­tä­ren sowie modu­la­ren Sub­sys­te­men besteht.
Der „Stand-off“-Störsender arbei­tet aus gro­ßer Ent­fer­nung und ermög­licht es, feind­li­che Radar- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me außer­halb ihrer direk­ten Reich­wei­te zu stö­ren.
Der Begleitstö­rer arbei­tet zusam­men mit bemann­ten Mis­si­ons­platt­for­men. Er schützt die­se aktiv in feind­li­chem Gebiet, indem er feind­li­che Radar- und Rake­ten­sys­te­me kon­ti­nu­ier­lich stört.
Der „Stand-in“-Störer dringt direkt in die Wir­kungs­reich­wei­te des Fein­des ein.

Fin­den Sie hier eini­ge Links zu Inter­net-Mel­dun­gen/-Berich­ten über den Sach­stand beim Pro­jekt „Luft­ge­stütz­te Wir­kung im Elek­tro­ma­gne­ti­schen Spek­trum“ (LuWES)“

ES&T: Elek­tro­ma­gne­ti­sche Kriegs­füh­rung aus der Luft im Pra­xis­test
Hartpunkt.de: LuWES: Unter­neh­men zei­gen bei Live-Demo elek­tro­ma­gne­ti­schen Kampf aus der Luft
und Air­bor­ne Elec­tro­ma­gne­tic Attack – Pro­jekt LuWES vor dem nächs­ten Mei­len­stein
sowie Über­ra­schen­de Wen­de im Pro­jekt LuWES
ARMADA: Clouds and Car­ri­ers for LUWES

„Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Anwendungen – was ist das?”

Kön­nen Sie wis­sen, ob die­sen Arti­kel ein Mensch geschrie­ben hat oder nicht bereits eine Maschi­ne ? Spielt es eine Rol­le für Sie ? Die Mög­lich­keit allein gibt einen Vor­ge­schmack auf die Wel­le, die nach Mus­ta­fa Suley­mans 2024 „The Coming Wave: Künst­li­che Intel­li­genz, Macht und das größ­te Dilem­ma des 21. Jahr­hun­derts” auf die Mensch­heit zurollt.

Lesen Sie den Arti­kel von Oberst­leut­nant i.G. Maxi­mi­li­an Har­hau­sen auf unse­rer Sei­te: “Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und KI-Anwen­dun­gen — was ist das?”

Auf unsichtbarer Mission: Wie offensive Cyberoperationen ablaufen

Eine dün­ne Staub­schicht bedeckt den Boden des Ser­ver­raums. Bis auf das Sur­ren der Lüf­ter scheint es fried­lich. Nie­mand, der den Raum betritt, ahnt, dass hier gera­de eine hoch spe­zia­li­sier­te mili­tä­ri­sche Ope­ra­ti­on statt­fin­det. Das Ein­drin­gen in frem­de Sys­te­me, weit­hin als „Hacken“ bekannt, nennt sich in der Bun­des­wehr Offen­si­ve Cyber­ope­ra­ti­on.

Lesen Sie dazu bei PIZ CIR: “Hack­ing“ bei der Bun­des­wehr -
Auf unsicht­ba­rer Mis­si­on: Wie offen­si­ve Cyber­ope­ra­tio­nen ablau­fen

Ergän­zend dazu:
Bundeswehr.de: Zen­trum Cyber-Ope­ra­tio­nen: Ein­bli­cke ins Herz der offen­si­ven Cyber­kräf­te der Bun­des­wehr
und Cyber­ope­ra­teu­re im Fokus: Drei Fra­gen an einen Hacker der Bun­des­wehr
sowie bei Signal (eng­lisch): Good and Bad Hackers: Dif­fe­rent Sides of the Same Coin

Zwischen Hörsaal und Hindernisbahn

Pöcking — Eine Woche lang konn­ten Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und For­schung beim Aus­bil­dungs­zen­trum Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum (CIR) in Pöcking den All­tag der Bun­des­wehr haut­nah erle­ben. Einen All­tag zwi­schen Theo­rie, Pra­xis und Team­geist. Vom kli­ma­ti­sier­ten Hör­saal bis zur son­nen­durch­flu­te­ten Hin­der­nis­bahn reich­te das Pro­gramm der InfoD­Vag CIR. Ziel der Ver­an­stal­tung: Ver­ständ­nis schaf­fen und Brü­cken bau­en zwi­schen Bun­des­wehr und Gesell­schaft. 

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Zwi­schen Hör­saal und Hin­der­nis­bahn

Digitalisierung landbasierte Operationen – Mit D‑LBO zur vernetzten Operationsführung

Auf dem Gefechts­feld kann eine funk­tio­nie­ren­de Kom­mu­ni­ka­ti­on unter den Streit­kräf­ten über Erfolg oder Nie­der­la­ge ent­schei­den. Im Pro­gramm „Digi­ta­li­sie­rung land­ba­sier­te Ope­ra­tio­nen“ (D‑LBO) wur­de die BWI von der Bun­des­wehr als pri­mä­rer Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner damit beauf­tragt, die Land­streit­kräf­te für eine ver­bes­ser­te Ope­ra­ti­ons­füh­rung stär­ker digi­tal zu ver­net­zen. Ziel ist der Auf­bau eines siche­ren und robus­ten sowie mul­ti­na­tio­nal inter­ope­ra­blen Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bunds. Hier­für wer­den Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten sowie Fahr­zeu­ge des Hee­res mit moder­ner Hard­ware und Soft­ware aus­ge­stat­tet.

Lesen Sie bei ES&T: Digi­ta­li­sie­rung land­ba­sier­te Ope­ra­tio­nen – Mit D‑LBO zur ver­netz­ten Ope­ra­ti­ons­füh­rung

Künstliche Intelligenz: KI – Die unsichtbare Superkraft der Zukunft

Inter­na­tio­na­le bewaff­ne­te Kon­flik­te haben die Ent­wick­lung von Künst­li­cher Intel­li­genz für mili­tä­ri­sche Anwen­dun­gen in rasan­tem Tem­po vor­an­ge­trie­ben. Spä­tes­tens seit dem völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffs­krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne und dem Krieg in Gaza wur­de deut­lich, dass Ent­wick­lung und Nut­zung von künst­li­cher Intel­li­genz längst Teil der mili­tä­ri­schen Pra­xis sind.

Lesen Sie dazu bei Bundeswehr.de: Künst­li­che Intel­li­genz: KI – Die unsicht­ba­re Super­kraft der Zukunft

Ergän­zend dazu der KI-Arti­kel in der F‑Flagge 1–2025 und auf der FmR-Web­page „Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und KI-Anwen­dun­gen – was ist das?”

Soldatinnen und Soldaten entwickeln digitale Lösungen für reale Einsatzbedarfe

Am 7. Juli 2025 fand in der Astor Film Lounge in Ber­lin der Soft­ware Defi­ned Defence (SDD) Sprint Demo-Day statt. Höhe­punkt war die Vor­stel­lung von acht Pro­to­ty­pen, die im Rah­men des SDD Sprints aus mehr als 130 ein­ge­reich­ten Ideen durch Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ent­wi­ckelt wor­den sind – unter­stützt durch agi­le Coa­ches und tech­no­lo­gi­sche Exper­ti­se aus der Inno­va­ti­ons­land­schaft.

CIHBw: SDD Sprint und Demo-Day 2025: Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten ent­wi­ckeln digi­ta­le Lösun­gen für rea­le Ein­satz­be­dar­fe
Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page „Soft­ware Defi­ned Defence (SDD) Inno­va­ti­on Sprint“

Erstes polnisches SIGINT-Schiff vom Stapel gelaufen

Wäh­rend das ers­te der drei neu­en deut­schen Flot­ten­dienst­boo­te der Klas­se 424 Ende Febru­ar die­sen Jah­res erst auf Kiel gelegt wur­de, inso­fern noch im Bau ist und vor­aus­sicht­lich erst 2029 in Dienst gestellt wer­den soll, wur­de Anfang Juli das ers­te von zwei ver­gleich­ba­ren pol­ni­schen Fm-/El­o­Auf­kl-Schif­fen nach einer Bau­zeit von nur etwa ein­ein­halb Jah­ren für den Schiffs­kör­per vom Sta­pel gelas­sen — es fol­gen aller­dings noch die Aus­rüs­tung ins­be­son­de­re mit der Fm-/El­o­Auf­kl-Aus­stat­tung und eine See-Erpro­bung. Bei ver­gleich­ba­rem Zeit­be­darf hier­für wie bei dem ers­ten neu­en deut­schen Flot­ten­dienst­boot soll­te also das ers­te pol­ni­sche Fm-/El­o­Auf­kl-Schiff vor­aus­sicht­lich ab Ende 2027 in Dienst gestellt wer­den kön­nen.
Inter­es­sant auch, dass die­ses ers­te pol­ni­sche Fm-/El­o­Auf­kl-Schiff nach dem pol­ni­schen Mathe­ma­ti­ker und Kryp­to­ana­ly­ti­ker Jer­zy Róży­cki benannt wer­den soll, der bereits 1932, also weit vor dem 2. Welt­krieg an der Lösung des Ver­fah­rens der deut­schen Schlüs­sel­ma­schi­ne „ENIGMA“ betei­ligt war — im Gegen­satz zur Pra­xis der deut­schen Mari­ne, ihre Schif­fe und Boo­te nicht nach Per­so­nen zu benen­nen.

Hartpunkt.de: Ers­tes pol­ni­sches SIG­INT-Schiff vom Sta­pel gelau­fen
ESD: First Polish SIGINT ship under con­tract to Saab laun­ched in Gdansk
Saab: Saab laun­ches first Polish SIGINT ship

Ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen zu den ver­gleich­ba­ren deut­schen Flot­ten­dienst­boo­ten der Klas­se 424 fin­den Sie auf unse­ren Web-Sei­ten „Flot­ten­dienst­boot 424“ und „Flot­ten­dienst­boot Type-424 Details Emer­ge“
Dar­über hin­aus fin­den Sie bei Wiki­pe­dia deutsch­spra­chi­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu dem pol­ni­schen Mathe­ma­ti­ker und Kryp­to­ana­ly­ti­ker Jer­zy Róży­cki und eng­lisch­spra­chi­ge bei Wiki­pe­dia Jer­sey Róży­cki