Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius stellt neues Wehrdienstmodell vor

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am 12. Juni in der Bundespressekonferenz sein Modell für einen neuen, mit Auskunftsverpflichtungen gesteuerten und grundsätzlich freiwilligen Wehrdienst vorgestellt. Er soll im Spannungs- und Verteidigungsfall die personelle Aufwuchs- und Durchhaltefähigkeit der Bundeswehr sicherstellen, nicht aber bestehende Personallücken bei der aktiven Truppe schließen. Der Verteidigungsminister setzt dabei auf einen Auswahlwehrdienst, der auf Freiwilligkeit beruht, im Bedarfsfall aber auch verpflichtende Elemente beinhaltet.

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Bundeskabinett beschließt neue Rahmenrichtlinien für die Gesamtverteidigung

Am 5. Juni hat das Bundeskabinett neue Rahmenrichtlinien für die Gesamtverteidigung (RRGV) beschlossen, in denen erstmals auch hybride Bedrohungen wie Cyber-Angriffe behandelt werden. Angesichts der veränderten Sicherheitslage will die Bundesregierung mit diesen neuen RRGV die militärische und zivile Verteidigung stärken.

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Gemeinsame Erklärung zur Debatte um künftige Verteidigungsausgaben und zur Erreichung von Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit

In einer gemeinsamen Erklärung fordern BDSV, BDLI, DBwV, DWT, GSP, FKH, DMI, VdRBw und IDLw die Bundesregierung auf, bereits jetzt stärker in die Bundeswehr zu investieren. 
Sie monieren, dass mit der gegenwärtigen Finanzplanung das 2-Prozent-Ziel perspektivisch nicht gehalten werden könne und Ergänzungen oder Neubeschaffungen von Material unter diesen Rahmenbedingungen nicht umsetzbar, aber essentiell seien, um der NATO die zur Abschreckung und Verteidigung erforderlichen Fähigkeiten bereitstellen zu können. Dabei setzen sie sich sogar für Haushaltsmittel oberhalb der 2-Prozent-Marke ein, die bereits jetzt budgetär fixiert werden müssten.

Lesen Sie dazu auf der Seite von ES&T „Gemeinsame Erklärung zur Debatte um künftige Verteidigungsausgaben und zur Erreichung von Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit“
sowie den Artikel im Behördenspiegel: „BDSV fordert mehr Investitionen in die Streitkräfte“

Ohne Unterstützung läuft nichts

Überall in der Bundeswehr gibt es Unterstützungskräfte. Ihre Aufgaben sind wichtig und vielfältig. Trotzdem stehen sie nur selten im Vordergrund. Eins ist sicher: Ohne diese Soldatinnen und Soldaten könnte die Kampftruppe im Gefecht nicht bestehen.
In der aktuellen Ausgabe von „Y – Das Magazin der Bundeswehr“ stehen die Unterstützungskräfte im Mittelpunkt. Es wird gezeigt, was sie können, was sie leisten und wo sie eingesetzt sind.

Lesen Sie hier in der Online-Ausgabe auf Bundeswehr.de „Ohne Unterstützung läuft nichts“

Einsatzunterstützung aus dem Weltraum

Der Weltraum spielt eine zunehmend bedeutende Rolle für moderne Streitkräfte. Er bietet entscheidende technologische Möglichkeiten, die aus militärischen Operationen nicht mehr wegzudenken sind. Das Kommando Cyber- und Informationsraum spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der Bundeswehr mit weltraumgestützten Services.

Lesen Sie dazu auf der Seite Bundeswehr.de „Einsatzunterstützung aus dem Weltraum“

Posts zu „125 Jahre Fm-, IT- und EloKa-Truppen“

Am 1. Oktober 2024 jährt sich zum 125. Mal der Beginn der Aufstellung der Telegraphentruppe als eigenständige Truppengattung.
Anläßlich ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 1999 wurde mit Unterstützung u.a. des Fernmelderings e.V. die Bildtafelausstellung „Fernmeldetruppen – Gestern und heute“ zusammengestellt, die zwischenzeitlich punktuell bis in das Jahr 2021 fortgeschrieben wurde und mittlerweile als Dauerausstellung auf den Fluren des Mehrzweckgebäudes der IT-Schule der Bundeswehr in der General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking-Maxhof gezeigt wird.

Die Bildtafeln dieser Ausstellung werden auf dieser Webpage vorgestellt, um im 125. Jubiläumsjahr die Vorgeschichte und Geschichte der Telegraphen-/Nachrichten-/Fernmelde-/IT-/EloKa-Truppen zu dokumentieren sowie an Meilensteine ihrer Entwicklung und ihres Einsatzes zu erinnern.

Die Vorgeschichte der Telegraphen-/Nachrichten-/Fernmelde-/IT-/EloKa-Truppen beginnt dabei mit der militärischen Nutzung von optisch-mechanischer Telegraphie durch die Preußische Armee ab 1830 und von elektromagnetischer Telegraphie ab 1847; ihre Geschichte als eigenständige Truppengattung beginnt mit der Aufstellung der ersten Telegraphenbataillone in der Preußischen Armee ab 1899.

Post 13: Umgliederung und Umbenennung der Telegraphentruppe in Nachrichtentruppe (1917)

Alle Posts finden Sie auf der Seite: „125 Jahre Fm-, IT- und EloKa-Truppen“

400 Frankenberger Soldaten beim Gedenkmarsch für Bombenanschlag vor 21 Jahren

Mit einem Gedenkmarsch vom historischen Frankenberger Obermarkt zur Burgwald-Kaserne haben rund 400 Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 an die Opfer des Anschlags vom 7. Juni 2003 in Afghanistan erinnert.

Am 7. Juni 2024 jährt sich zum 21. Mal der Anschlag eines Selbstmordattentäters mit einem mit über 100 kg Sprengstoff beladenem Taxi in Kabul auf den Bus mit Heimkehrern aus dem ISAF-Einsatz, bei dem vier Soldaten der Elektronischen Kampfführung – davon zwei aus dem damaligen FmRgt 320, dem heutigen EloKaBtl 932 – gefallen sind und 31 weitere Soldaten zum Teil auch schwer verwundet wurden.
ElokaBtl 932 erinnert daran jedes Jahr mit einer Gedenkveranstaltung, dieses Jahr am 6. Juni, dem Vortag des Jahrestags mit einem Gedenkmarsch vom historischen Obermarkt in Frankenberg/Eder durch die Stadt zur Burgwald-Kaserne.

Lesen Sie hier die Meldung in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) zu diesem „Gedenkmarsch am 6. Juni 20244″
und die Hintergrundinformationen auf unserer FmR-Webpage zu diesem Thema: „EloKaBtl 932 – „Gedenkmarsch am 6. Juni 2024 anlässlich des Busanschlags in Kabul am 7. Juni 2003“

Informationstechnikbataillon 292 unterstützt bei Hochwasserhilfe

Sehen Sie dazu auf Bilder und die Pressemitteilung auf unserer Seite: „Informationstechnikbataillon 292 unterstützt bei Hochwasserhilfe“
Ergänzend hierzu die Bilder vom Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin Siemtje Möller bei ITBtl 292 und die Pressemitteilung von ITBtl 292.
Hier noch ein Bericht auf Bundeswehr.de „Informationstechnik-Bataillon 292 unterstützt bei Hochwasser-Katastrophe in Bayern“

Der Weg zur digitalen Einsatzfähigkeit der Bundeswehr

Die deutschen Streitkräfte müssen dimensionsübergreifend handeln können. Dafür müssen sie robust vernetzt sein und Zugriff auf einsatzrelevante Informationen haben. Zum Austausch über aktuelle IT-Vorhaben und technologische Entwicklungen zur Erhöhung der Einsatzfähigkeit hatten AFCEA Bonn e. V. und BWI am 28. Mai Bundeswehr und Industrie nach Köln zu einer gemeinsamen Tagung geladen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilungen der BWI GmbH „Der Weg zur digitalen Einsatzfähigkeit der Bundeswehr“
und des Hardthöhen-Kuriers „Konferenz von AFCEA Bonn und BWI: Der Weg zur digitalen Einsatzfähigkeit der Bundeswehr“