Vier neue Flottendienstboote für bessere Aufklärungsergebnisse

Am 14. Sep­tem­ber erfolg­te bei der Pee­ne-Werft in Wol­gast im Bei­sein von u.a. Bun­des­mi­nis­ter der Ver­tei­di­gung, Boris Pis­to­ri­us und Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum, Inspek­teur der TSK CIR die Kiel­le­gung für das drit­te neue Flot­ten­dienst­boot der Bun­des­wehr, nach­dem der Brenn­be­ginn für die­ses erst am 16. April 2026 war — mit die­sen nur ca. fünf Mona­ten sogar meh­re­re Mona­te vor­zei­tig.

Im Rah­men sei­ner Anspra­che kün­dig­te Bun­des­mi­nis­ter Pis­to­ri­us an, dass die Indienst­stel­lung des ers­ten Flot­ten­dienst­boo­tes nun jedoch erst ab 2029 erfol­gen wer­de sowie, dass dar­über hin­aus auch die Beschaf­fung eines wei­te­ren vier­ten Flot­ten­dienst­boo­tes geplant sei — aller­dings vor­be­halt­lich der noch aus­ste­hen­den Bil­li­gung durch den Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges.

Lesen Sie hier eini­ge ent­spre­chen­de Mel­dun­gen und Berich­te dazu sowie unse­re FmR-Web­page zum The­ma “Flot­ten­dienst­boo­te auf unse­rer Sei­te: Vier neue Flot­ten­dienst­boo­te für bes­se­re Auf­klä­rungs­er­geb­nis­se

65 Jahre Fernmeldering e.V.

Heu­te vor 65. Jah­ren, am 14. Sep­tem­ber 1961 wur­de in Bonn der Fern­mel­de­ring e.V. gegrün­det.

In dem im Erd­ge­schoß gele­ge­nen und schon für min­des­tens zwei Vor­be­spre­chun­gen im Früh­jahr 1961 genutz­ten Bespre­chungs­zim­mer des soge­nann­ten „Tele­fun­ken-Hau­ses“ in der Schaum­burg-Lip­pe-Stra­ße 5 – dem Sitz der dama­li­gen „Ver­bin­dungs­stel­le Bonn“ der frü­he­ren Tele­fun­ken GmbH zu eini­gen Bon­ner Bun­des­mi­nis­te­ri­en (ver­mut­lich neben BMVg auch Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ange­le­gen­hei­ten des Fern­mel­de­we­sens – ab 1989 Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Post und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on – sowie Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Inne­ren (BMI)) – tra­fen sich Oberst Rolf Göh­ring, Oberst im BGS a.D. Lorenz Frey, Oberst a.D. Walt­her Achen­bach, Oberst a.D. Rudolf Mor­gen­stern, Oberst Wil­helm Jung, Haupt­mann Wil­helm Iser­mann (Luft­waf­fe) und Boots­mann Wil­li Schmied zur Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V., bei wel­cher auch der fina­le Sat­zungs­ent­wurf aus­führ­lich bespro­chen sowie ein­stim­mig ange­nom­men und das von Ober­feld­we­bel Karl­heinz Gla­gow­ski ent­wor­fe­ne sowie heu­te noch ver­wen­de­te Wap­pen („Ver­eins­ab­zei­chen“) des Fern­mel­de­rings e.V. vor­ge­stellt und eben­falls ein­stim­mig beschlos­sen wur­de. 
In der anschlie­ßen­den ers­ten Vor­stands­wahl wur­den Oberst Göh­ring zum Vor­sit­zen­den des Fern­mel­de­rings e.V., Boots­mann Schmied zu sei­nem Stell­ver­tre­ter, Haupt­mann Iser­mann zum Schrift­füh­rer sowie – in Abwe­sen­heit – Amts­rat Fren­zel zum Kas­sen­wart und Oberst a.D. Achen­bach zum Lei­ter der „Zen­tral­grup­pe“ (was wohl dem heu­ti­gen Geschäfts­füh­rer ent­sprach) gewählt. 
Die Ein­tra­gung des Fern­mel­de­rings e.V. in das Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt Bonn erfolg­te am 3. Novem­ber 1961.

Lesen Sie dazu sowie zur Vor­ge­schich­te der Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V. und zu den ers­ten Akti­vi­tä­ten zur Bekannt­ma­chung die­ser Grün­dung den Arti­kel “Vor 65 Jah­ren: Grün­dung des Fern­mel­de­rings e.V. am 14.  Sep­tem­ber 1961 – „Am Anfang war eine Idee …“ als Aus­zug aus der F‑Flagge 1–2026.

Dar­über hin­aus fin­den Sie anläß­lich des 65. Grün­dungs­tags des Fm-Rings eine Fort­schrei­bung sei­ner Chro­nik für den Zeit­raum 1. Janu­ar 2021 bis 30. Juni 2026

Ein Historiker im Cyber- und Informationsraum

Sei­ne Arbeit ver­bin­det die Ver­gan­gen­heit der Fernmelde‑, Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­ver­bän­de, die Auf­ga­ben der heu­ti­gen Teil­streit­kraft Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum und die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Bun­des­wehr künf­tig ste­hen wird. His­to­ri­ker Sven Dep­pisch meint: Wer weiß, woher er kommt, kann bes­ser ver­ste­hen, wo er steht und wohin er gehen muss.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Ein His­to­ri­ker im Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum

SANS Institute und BAAINBw: Strategische Vereinbarung über Cybersicherheitstrainings

Ange­sichts eska­lie­ren­der Bedro­hun­gen und eines sich ver­schär­fen­den Fach­kräf­te­man­gels ver­stär­ken die euro­päi­schen Regie­run­gen ihre Inves­ti­tio­nen in Cyber­si­cher­heits­fach­kräf­te. Vor die­sem Hin­ter­grund haben das SANS Insti­tu­te und das Bun­des­amt für Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) eine stra­te­gi­sche Rah­men­ver­ein­ba­rung bekannt gege­ben. Die mehr­jäh­ri­ge Ver­ein­ba­rung ermög­licht die Aus­bil­dung und GIAC-Zer­ti­fi­zie­rung von meh­re­ren tau­send Cyber­si­cher­heits­exper­ten in der Bun­des­wehr und bei wich­ti­gen deut­schen Sicher­heits­be­hör­den auf Bun­des­ebe­ne. Sie wird die lang­fris­ti­ge Cyber-Resi­li­enz Deutsch­lands stär­ken, indem sie die tech­ni­schen Fähig­kei­ten des Per­so­nals ver­bes­sert, das für den Schutz kri­ti­scher Regie­rungs­sys­te­me und der natio­na­len Sicher­heits­in­fra­struk­tur ver­ant­wort­lich ist.

Lesen Sie dazu bei Defence-Network.com:  SANS Insti­tu­te und BAAINBw: Stra­te­gi­sche Ver­ein­ba­rung über Cyber­si­cher­heits­trai­nings
und bei ESuT.de: Cyber-Trai­ning für die Bun­des­wehr mit dem SANS Insti­tu­te

Ergän­zend dazu bei Wiki­pe­dia: SANS Insti­tu­te
und bei it-schulungen.com: Was beschei­ni­gen GIAC-Zer­ti­fi­zie­run­gen?

Bundeswehr modernisiert mobile Rundfunksender der Operativen Kommunikation

Das Bun­des­amt für Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) hat die Erneue­rung der mobi­len Hör­funk-Sen­de­an­la­gen des Zen­trums Ope­ra­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on beauf­tragt. Bis Mit­te 2028 sol­len acht con­tai­ner­ba­sier­te Sen­de­ein­hei­ten ent­ste­hen, die neben UKW auch digi­tal über DAB+ aus­strah­len kön­nen.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Bun­des­wehr moder­ni­siert mobi­le Rund­funk­sen­der der Ope­ra­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­on

Cyber-Inspekteur zu Combat Cloud, Kill Web und Bundeswehr-Satelliten

Satel­li­ten gestört, Strom und Inter­net gekappt: Noch bevor der ers­te Schuss fällt, wer­den in der moder­nen Kriegs­füh­rung zivi­le und mili­tä­ri­sche Struk­tu­ren bereits im digi­ta­len Raum zu Angriffs­zie­len. Der Inspek­teur des Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raums, Vize­ad­mi­ral Dr. Tho­mas Daum, erklärt das digi­ta­le Gefechts­feld in Zei­ten rus­si­scher Bedro­hung und wie man Cyber­an­grif­fe abwehrt. 

Hier geht es zum “Nachgefragt”-Interview mit dem InspCIR zu “Com­bat Cloud”, “Kill Web” und Bun­des­wehr-Satel­li­ten bei Bundeswehr.de: Cyber-Inspek­teur zu Com­bat Cloud, Kill Web und Bun­des­wehr-Satel­li­ten

BWI will Geschäftsvolumen bis 2030 auf über sechs Milliarden Euro steigern

Das IT-Sys­tem­haus der Bun­des­wehr, die BWI GmbH, will ihren Umsatz in den kom­men­den fünf Jah­ren mas­siv stei­gern. Nach Anga­ben von BWI-CEO Bern­hard Gün­ther soll sich das Volu­men des IT-Dienst­leis­ters der Bun­des­wehr in die­sem Zeit­raum etwa ver­zwei­ein­halb­fa­chen bis ver­drei­fa­chen. Gleich­zei­tig sol­le das Geschäfts­vo­lu­men je Mit­ar­bei­ter von der­zeit rund 300.000 Euro auf etwa 600.000 Euro stei­gen, sag­te er heu­te bei der Eröff­nung der BWI Indus­try Days in Ber­lin.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: BWI will Geschäfts­vo­lu­men bis 2030 auf über sechs Mil­li­ar­den Euro stei­gern. Dabei auch eine Anmer­kung der Redak­ti­on.

Software als entscheidender Teil der Gefechtsführung

Die ste­ti­ge Ver­bes­se­rung von Soft­ware wird im mili­tä­ri­schen Kon­text immer mehr zum ent­schei­den­den Fak­tor. Wer sei­ne Sys­te­me schnel­ler auf neue Her­aus­for­de­run­gen ein­stel­len kann, ist im Vor­teil. Tem­po und Effi­zi­enz der Software(weiter)entwicklung sind hier die maß­geb­li­chen Kri­te­ri­en.

Lesen Sie dazu auf der Sei­te von Defence-Network.com: Soft­ware als ent­schei­den­der Teil der Gefechts­füh­rung

Ergän­zend dazu auf unse­re FmR-Web­page “Links zu “Soft­ware Defi­ned Defence”

Gerolstein: Erste Unterkünfte für Neuen Wehrdienst übergeben

Das Infor­ma­ti­ons­tech­nik­ba­tail­lon (ITBtl) 281 hat am Mitt­woch, dem 26. August in der Eifel­ka­ser­ne in Gerol­stein die ers­ten neu­en Unter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten aus dem „Sofort­pro­gramm Infra­struk­tur­be­darf Per­so­nal­ge­win­nungs­or­ga­ni­sa­ti­on“ (SIPGO) für Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten über­nom­men. Ziel des Pro­gramms ist es, schnell fle­xi­ble con­tai­ner­ba­sier­te Infra­struk­tur an regio­nal für den Auf­wuchs der Streit­kräf­te geeig­ne­ten Stand­or­ten bereit­zu­stel­len.

Lesen Sie zu die­sem The­ma auf unse­rer Sei­te: Ers­te Unter­künf­te für Neu­en Wehr­dienst über­ge­ben

Mobilfunk statt Fernsteuerung: Der neue Drohnen-Terror

Die Steue­rung von Droh­nen über das Mobil­funk­netz ist inzwi­schen wohl die bevor­zug­te Metho­de bei ihrem Ein­satz. Die­se Tech­nik ermög­licht Droh­nen­ein­sät­ze sowohl zur Auf­klä­rung, als auch für Angrif­fe über Hun­der­te Kilo­me­ter hin­weg, erschwert die Ortung der Droh­nen­pi­lo­ten erheb­lich und stellt Sicher­heits­be­hör­den, aber auch Streit­kräf­te dabei vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen.

Lesen Sie hier eine Mel­dung bei esut.de: Mobil­funk statt Fern­steue­rung: Der neue Droh­nen-Ter­ror über die Steue­rung von Spreng­stoff-Droh­nen über das Mobil­funk­netz — auch mit Blick auf den geplan­ten Spreng­stoff-Droh­nen­an­griff gegen ukrai­ni­sche Trans­port­flug­zeu­ge auf dem Flug­ha­fen Leip­zig.