Die Ehrenordnung des Fernmeldering e.V.

Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V. beschlos­sen — Der Vor­stand des Fern­mel­de­rings e.V. hat in sei­ner Sit­zung am 27. Juli 2026 eine Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V. beschlos­sen, die auf Anre­gung von Oberst­leut­nant a.D. Lothar Gau­be, frü­he­rer Geschäfts­füh­rer des Fern­mel­de­rings e.V. (2004 — 2010) in der letzt­jäh­ri­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung und mit sei­ner Unter­stüt­zung durch einen 1. Ent­wurf erar­bei­tet wor­den ist. 
FmRing-Mit­glie­der lesen die Ein­zel­hei­ten zu “Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V.” in unse­rem geschütz­ten Mit­glie­der­be­reich.

EU und Betreiberkonsortium erreichen Meilenstein bei IRIS²: Zahl der Satelliten wird aufgestockt

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on und das Spa­ceRI­SE-Kon­sor­ti­um haben ihre Ver­hand­lun­gen abge­schlos­sen und eine Umset­zungs­ver­ein­ba­rung zur Ein­füh­rung von IRIS², der neu­en Satel­li­ten­kon­stel­la­ti­on der Euro­päi­schen Uni­on, unter­zeich­net. Wie die Euro­pean Space Agen­cy (ESA) mit­teilt, sieht die Ver­ein­ba­rung unter ande­rem vor, das Pro­gramm um 66 Satel­li­ten in der erd­na­hen Umlauf­bahn zu erwei­tern, wodurch die Haupt­kon­stel­la­ti­on auf 348 Satel­li­ten anwächst und mit Unter­stüt­zung der ESA von der Pla­nungs­pha­se in die voll­stän­di­ge Betriebs­pha­se über­geht.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: EU und Betrei­ber­kon­sor­ti­um errei­chen Mei­len­stein bei IRIS²: Zahl der Satel­li­ten wird auf­ge­stockt

The Challenge of Convergence

Gefechts­kom­mu­ni­ka­ti­on der Zukunft: War­um das Zusam­men­wach­sen von Elek­tro­ma­gne­ti­schem Kampf und Cyber-Ope­ra­tio­nen ein kom­plet­tes Umden­ken bei der NATO-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tur erfor­dert — Die Ver­schmel­zung von Elek­tro­ma­gne­ti­schem Kampf (Elec­tro­nic War­fa­re, EW) sowie Cyber-Ope­ra­tio­nen (Cyber­war­fa­re, CW) auf dem moder­nen Gefechts­feld zwingt die NATO zu einer grund­le­gen­den Neu­ge­stal­tung ihrer tak­ti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tu­ren, da die tra­di­tio­nel­len Gren­zen zwi­schen phy­si­scher Signal­stö­rung und digi­ta­len Netz­werk­an­grif­fen nicht mehr exis­tie­ren sowie  die­se Fusi­on die tra­di­tio­nel­le Logik der Gefechts­kom­mu­ni­ka­ti­on in meh­re­ren ent­schei­den­den Punk­ten auf­bricht.

Lesen Sie dazu bei Arma­da International.com:  The Chall­enge of Con­ver­gence
und Linkedin.com:  Bei­trag von Intel­li­gent Con­sul­ting BV 

Künstliche Intelligenz (KI) in der Bundeswehr: Konzeption jetzt in öffentlicher Fassung

Ohne Künst­li­che Intel­li­genz (KI) wer­den Streit­kräf­te in Zukunft weder mili­tä­risch han­deln noch ihre Ver­wal­tung orga­ni­sie­ren kön­nen. Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat­te dafür bereits im Juli sei­ne neu­en KI-Leit­li­ni­en vor­ge­legt – in denen die Regeln für den KI-Ein­satz sowohl in Waf­fen­sys­te­men als auch für die Effi­zi­enz der Ver­wal­tung fest­ge­legt wer­den. Die bis­lang ein­ge­stuf­te Kon­zep­ti­on gibt es nun auch in einer öffent­li­chen Ver­si­on, die Augen gera­de­aus! vor­liegt.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Künst­li­che Intel­li­genz (KI) in der Bun­des­wehr: Kon­zep­ti­on jetzt in öffent­li­cher Fas­sung

Hornisse-Nachfolge: Knifefish-Störpanzer für die Bundeswehr kommt auf Piranha 5 und nicht auf Boxer

“Aktu­ell wird gemel­det, dass als Nach­fol­ger für den HF-Stör­pan­zer “HORNISSE” auf Basis des Trans­port­pan­zers “FUCHS” ein neu­es Sys­tem “KNIFEFISH” für Elek­tro­ni­sche Gegen­maß­nah­men auf Basis des Rad­pan­zers “PIRANHA 5” vor­ge­se­hen sei. Damit wäre ein Argu­ment des Haus­halts­aus­schus­ses für sei­ne Ableh­nung des Elo­Ka-Pro­jekts “MAUS” am 28. Janu­ar 2026 aus­ge­räumt, dass das hier­für bis­her geplan­te Trä­ger­fahr­zeug “EAGLE (6x6)” nur leicht geschützt ist.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Hor­nis­se-Nach­fol­ge: Knif­e­fi­sh-Stör­pan­zer für die Bun­des­wehr kommt auf Piran­ha 5 und nicht auf Boxer

Heeresführung zu Besuch bei Systematic in Aarhus

Gene­ral­leut­nant Hei­co Hüb­ner und eine Dele­ga­ti­on des Hee­res erör­tern künf­ti­ge C4ISR-Anfor­de­run­gen für Mul­ti-Domain Ope­ra­ti­ons.

Lesen Sie dazu bei Systematic.com: Hee­res­füh­rung zu Besuch bei Sys­te­ma­tic in Aar­hus: Gene­ral­leut­nant Hei­co Hüb­ner und eine Dele­ga­ti­on des Hee­res erör­tern künf­ti­ge C4ISR-Anfor­de­run­gen für Mul­ti-Domain Ope­ra­ti­ons

Ergän­zend dazu die SYS­TE­MA­TIC-Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu “Agen­tic AI” sowie zu “Sita­Wa­re Insight” und auf unse­re FmR-Web­page “D‑LBO: Bun­des­wehr erhält Gene­ral­li­zenz für Sita­Wa­re Edge von Sys­te­ma­tic”

KI geht in den Krieg

Mili­tär Aktu­ell sprach aus­führ­lich mit Hei­ko Bor­chert, Ko-Lei­ter des Defen­se AI Obser­va­to­ry an der Hel­mut-Schmidt-Uni­ver­si­tät Ham­burg, über KI bei Streit­kräf­ten – auch beim Öster­rei­chi­schen Bun­des­heer  –, das Defence Meta­ver­se und Droh­nen­schwär­me.

Lesen Sie das Inter­view und wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem The­ma auf unse­rer Sei­te: “KI geht in den Krieg”


Vom Feldtelefon zum Satelliten: Die Historie des Fernmeldewesens der Bundeswehr

Das Fern­mel­de­we­sen ist seit jeher unver­zicht­bar für mili­tä­ri­sche Füh­rungs­fä­hig­keit. Ohne Kom­mu­ni­ka­ti­on sind Koor­di­nie­rung und schnel­le Ent­schei­dun­gen im Ein­satz nicht mög­lich. Von kabel­ge­bun­de­nen Feld­te­le­fo­nen („Acker­schnacker“) über Richt­funk bis hin zur Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on haben die Fern­mel­der eine rasan­te Ent­wick­lung durch­lau­fen.

Lesen Sie bei Bundeswehr.de: Das Fern­mel­de­we­sen im Fokus/Vom Feld­te­le­fon zum Satel­li­ten: Die His­to­rie des Fern­mel­de­we­sens der Bun­des­wehr

Ergän­zend dazu auf unse­rer FmR-Web­page “125 Jah­re Fm‑, IT- und Elo­Ka-Trup­pen” die Posts 29 — 34, sowie den Arti­kel “Vor 70  Jah­ren: Auf­stel­lung der ers­ten Fern­mel­de­trup­pen­tei­le des Hee­res, der Füh­rungs­diens­te von Luft­waf­fe und Mari­ne in der Bun­des­wehr sowie der Nach­rich­ten­trup­pe der Natio­na­len Volks­ar­mee im Jahr 1956” in der aktu­el­len F‑Flagge 1–2026 ab Sei­te 99.

CWIX 2026: Stärkung der digitalen Verteidigungsfähigkeit

Vom 8. bis 26. Juni 2026 fand auch die­ses Jahr beim NATO Joint Force Trai­ning Cen­ter im pol­ni­schen Bydg­oszcz Coali­ti­on War­ri­or Inter­ope­ra­bi­li­ty Explo­ra­ti­on, Expe­ri­men­ta­ti­on, Exami­na­ti­on and Exer­cise (CWIX) mit über 4.000 Teil­neh­men­den aus 46 NATO- und Part­ner-Natio­nen statt.

Kaum bekannt ist, dass dar­un­ter auch neu­tra­le Natio­nen wie Öster­reich und die Schweiz sind: So nahm die Schwei­zer Armee die­ses Jahr bereits zum 12. Mal regel­mä­ßig sowie mit zuneh­men­der Inten­si­tät an CWIX teil — was in der Schweiz auf­grund der Ende Sep­tem­ber anste­hen­den Abstim­mung über die Volks­in­itia­ti­ve “Wah­rung der schwei­ze­ri­schen Neu­tra­li­tät” (Neu­tra­li­täts­in­itia­ti­ve) poli­tisch durch­aus umstrit­ten ist — und wur­de die­ses Jahr als ers­ter Teil­neh­mer über­haupt für ihr her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment beim Wis­sens­aus­tausch offi­zi­ell mit der “CWIX Reco­gni­ti­on” aus­ge­zeich­net.

Lesen Sie bei Defence-Net­work: CWIX 2026: Stär­kung der digi­ta­len Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit 

Ergän­zend dazu die Pres­se­mit­tei­lung von “arma­su­is­se”, dem Schwei­zer Bun­des­amt für Rüs­tung:  CWIX 2026: Stär­kung der digi­ta­len Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit 

Dar­über hin­aus bei Bundeswehr.de: Inter­ope­ra­bi­li­tät tes­ten: CWIX – Coali­ti­on War­ri­or Inter­ope­ra­bi­li­ty eX
und bei act.nato.int: CWIX 26 Streng­thens NATO’s Digi­tal Inter­ope­ra­bi­li­ty and Ope­ra­tio­nal Rea­di­ness