Gerolstein: Erste Unterkünfte für Neuen Wehrdienst übergeben

Das Infor­ma­ti­ons­tech­nik­ba­tail­lon (ITBtl) 281 hat am Mitt­woch, dem 26. August in der Eifel­ka­ser­ne in Gerol­stein die ers­ten neu­en Unter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten aus dem „Sofort­pro­gramm Infra­struk­tur­be­darf Per­so­nal­ge­win­nungs­or­ga­ni­sa­ti­on“ (SIPGO) für Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten über­nom­men. Ziel des Pro­gramms ist es, schnell fle­xi­ble con­tai­ner­ba­sier­te Infra­struk­tur an regio­nal für den Auf­wuchs der Streit­kräf­te geeig­ne­ten Stand­or­ten bereit­zu­stel­len.

Lesen Sie zu die­sem The­ma auf unse­rer Sei­te: Ers­te Unter­künf­te für Neu­en Wehr­dienst über­ge­ben

Mobilfunk statt Fernsteuerung: Der neue Drohnen-Terror

Die Steue­rung von Droh­nen über das Mobil­funk­netz ist inzwi­schen wohl die bevor­zug­te Metho­de bei ihrem Ein­satz. Die­se Tech­nik ermög­licht Droh­nen­ein­sät­ze sowohl zur Auf­klä­rung, als auch für Angrif­fe über Hun­der­te Kilo­me­ter hin­weg, erschwert die Ortung der Droh­nen­pi­lo­ten erheb­lich und stellt Sicher­heits­be­hör­den, aber auch Streit­kräf­te dabei vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen.

Lesen Sie hier eine Mel­dung bei esut.de: Mobil­funk statt Fern­steue­rung: Der neue Droh­nen-Ter­ror über die Steue­rung von Spreng­stoff-Droh­nen über das Mobil­funk­netz — auch mit Blick auf den geplan­ten Spreng­stoff-Droh­nen­an­griff gegen ukrai­ni­sche Trans­port­flug­zeu­ge auf dem Flug­ha­fen Leip­zig.

Digitalfunk und Co.: Digitalisierung Landbasierte Operationen

Anfang Juli 2026 hat­te das BMVg in einer Pres­se­mit­tei­lung u.a. mit­ge­teilt, dass der aktu­el­le Sys­tem­nach­weis mit D‑LBO am 29. Juni in Muns­ter begon­nen habe, wobei sich die Sta­bi­li­tät und Leis­tung des Gesamt­sys­tems sich in den letz­ten Mona­ten deut­lich ver­bes­sert hät­ten.

Lesen Sie hier die gesam­te Pres­se­mit­tei­lun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf unse­rer Sei­te: Digi­tal­funk und Co.: Digi­ta­li­sie­rung Land­ba­sier­te Ope­ra­tio­nen

Personalwechsel bei der NATO Communications & Information Systems Group (NCISG)

Ende Juli und Mit­te August gab es in der NCISG zwei Per­so­nal­wech­sel: Am 28. Juli wech­sel­te der durch die tsche­chi­sche Armee gestell­te Kom­man­deur des 3rd NATO Signal Bat­tali­on (3NSB) im pol­ni­schen Bydgoszcz/Bromberg, am 11. August der durch die Bun­des­wehr gestell­te “Com­mand Seni­or Enlis­ted Lea­der” (CSEL) der  NCISG im bel­gi­schen Mons.

Der “CSEL” berät den Kom­man­deur der NCISG (COMNCISG) bei wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen aus der Sicht der Unter­of­fi­zie­re und Mann­schaf­ten der NCISG, erklärt die­sen die Absich­ten sowie Ent­schei­dun­gen des COMNCISG, infor­miert die­sen über Anlie­gen und Sor­gen der Unter­of­fi­zie­re sowie Mann­schaf­ten der NCISG, ver­tritt die­se nach außen und bei Tref­fen mit mul­ti­na­tio­na­len Part­nern sowie ist Ansprech­part­ner für die Ein­satz­mo­ti­va­ti­on und das sozia­le Gefü­ge der NCISG.

Lesen Sie hier die ent­spre­chen­den bei­den eng­lisch­spra­chi­gen Mel­dun­gen des Public Affairs Team der NCISG über die­se bei­den Per­so­nal­wech­sel 3RD NATO SIGNAL BATTALION CHANGES COMMAND und NCISG MARKS CHANGE OF RESPONSIBILITY FOR COMMAND SENIOR ENLISTED LEADER 

Wie die Seetaube bei der Aufklärung auf See unterstützt

Das letz­te Woche auf den Namen “SEETAUBE” getauf­te Inno­va­ti­ons­pro­jekt von Cyber Inno­va­ti­on Hub der Bun­des­wehr (CIHBw) und Zen­trum für Digi­ta­li­sie­rung der Bun­des­wehr (ZDigBw) eines unbe­mann­ten Über­was­ser­fahr­zeugs soll u.a. der Pei­lung von Radar­ge­rä­ten etc. die­nen, um die­se im Zusam­men­wir­ken mit Schif­fen oder Boo­ten der Deut­schen Mari­ne zu orten: “TAUBE” steht in die­sem Zusam­men­hang für “Takti­sche Aufklä­rungs– und Beob­ach­tungs-Einheit”.

Lesen Sie hier eini­ge Mel­dun­gen zu dem CIHBw-/ZDigBw-Inno­va­ti­ons­pro­jekt “SEETAUBE”: Wie die See­tau­be bei der Auf­klä­rung auf See unter­stützt

Gemeinsame Beschaffung von ESM-System geplant

In Zusam­men­hang mit den Mel­dun­gen von Ende letz­ter Woche zu den “KNIFEFISH”-Störpanzern — sie­he “Hor­nis­se-Nach­fol­ge: Knif­e­fi­sh-Stör­pan­zer für die Bun­des­wehr kommt auf Piran­ha 5 und nicht auf Boxer” haben wei­ter­ge­hen­de Recher­chen erge­ben, dass es offen­bar noch ein wei­te­res nie­der­län­disch-deutsch-schwei­ze­risch-däni­sches Elo­Ka-Pro­jekt unter nie­der­län­di­scher Feder­füh­rung sowie mit Ent­wick­lung durch die Fa. Hen­soldt namens “SAWFISH” gibt, wel­ches für ver­le­ge­fä­hi­ge Fern­mel­de­auf­klä­rung und Elek­tro­ni­sche Unter­stüt­zungs­maß­nah­men genutzt wer­den soll sowie bereits Ende September/Anfang Okto­ber 2019 zwi­schen den Nie­der­lan­den und Deutsch­land ver­ein­bart wur­de, aber erst in den letz­ten zehn Mona­ten durch die Betei­li­gung der Schweiz sowie von Däne­mark und zuletzt durch die offen­sicht­li­che Ent­schei­dung für den Rad­pan­zer “PIRANHA 5” etwas mehr Fahrt auf­ge­nom­men hat.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Gemein­sa­me Beschaf­fung von ESM-Sys­tem geplant

Die Ehrenordnung des Fernmeldering e.V.

Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V. beschlos­sen — Der Vor­stand des Fern­mel­de­rings e.V. hat in sei­ner Sit­zung am 27. Juli 2026 eine Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V. beschlos­sen, die auf Anre­gung von Oberst­leut­nant a.D. Lothar Gau­be, frü­he­rer Geschäfts­füh­rer des Fern­mel­de­rings e.V. (2004 — 2010) in der letzt­jäh­ri­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung und mit sei­ner Unter­stüt­zung durch einen 1. Ent­wurf erar­bei­tet wor­den ist. 
FmRing-Mit­glie­der lesen die Ein­zel­hei­ten zu “Ehren­ord­nung für den Fern­mel­de­ring e.V.” in unse­rem geschütz­ten Mit­glie­der­be­reich.

EU und Betreiberkonsortium erreichen Meilenstein bei IRIS²: Zahl der Satelliten wird aufgestockt

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on und das Spa­ceRI­SE-Kon­sor­ti­um haben ihre Ver­hand­lun­gen abge­schlos­sen und eine Umset­zungs­ver­ein­ba­rung zur Ein­füh­rung von IRIS², der neu­en Satel­li­ten­kon­stel­la­ti­on der Euro­päi­schen Uni­on, unter­zeich­net. Wie die Euro­pean Space Agen­cy (ESA) mit­teilt, sieht die Ver­ein­ba­rung unter ande­rem vor, das Pro­gramm um 66 Satel­li­ten in der erd­na­hen Umlauf­bahn zu erwei­tern, wodurch die Haupt­kon­stel­la­ti­on auf 348 Satel­li­ten anwächst und mit Unter­stüt­zung der ESA von der Pla­nungs­pha­se in die voll­stän­di­ge Betriebs­pha­se über­geht.

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The Challenge of Convergence

Gefechts­kom­mu­ni­ka­ti­on der Zukunft: War­um das Zusam­men­wach­sen von Elek­tro­ma­gne­ti­schem Kampf und Cyber-Ope­ra­tio­nen ein kom­plet­tes Umden­ken bei der NATO-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tur erfor­dert — Die Ver­schmel­zung von Elek­tro­ma­gne­ti­schem Kampf (Elec­tro­nic War­fa­re, EW) sowie Cyber-Ope­ra­tio­nen (Cyber­war­fa­re, CW) auf dem moder­nen Gefechts­feld zwingt die NATO zu einer grund­le­gen­den Neu­ge­stal­tung ihrer tak­ti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ar­chi­tek­tu­ren, da die tra­di­tio­nel­len Gren­zen zwi­schen phy­si­scher Signal­stö­rung und digi­ta­len Netz­werk­an­grif­fen nicht mehr exis­tie­ren sowie  die­se Fusi­on die tra­di­tio­nel­le Logik der Gefechts­kom­mu­ni­ka­ti­on in meh­re­ren ent­schei­den­den Punk­ten auf­bricht.

Lesen Sie dazu bei Arma­da International.com:  The Chall­enge of Con­ver­gence
und Linkedin.com:  Bei­trag von Intel­li­gent Con­sul­ting BV 

Künstliche Intelligenz (KI) in der Bundeswehr: Konzeption jetzt in öffentlicher Fassung

Ohne Künst­li­che Intel­li­genz (KI) wer­den Streit­kräf­te in Zukunft weder mili­tä­risch han­deln noch ihre Ver­wal­tung orga­ni­sie­ren kön­nen. Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat­te dafür bereits im Juli sei­ne neu­en KI-Leit­li­ni­en vor­ge­legt – in denen die Regeln für den KI-Ein­satz sowohl in Waf­fen­sys­te­men als auch für die Effi­zi­enz der Ver­wal­tung fest­ge­legt wer­den. Die bis­lang ein­ge­stuf­te Kon­zep­ti­on gibt es nun auch in einer öffent­li­chen Ver­si­on, die Augen gera­de­aus! vor­liegt.

Lesen Sie dazu auf unse­rer Sei­te: Künst­li­che Intel­li­genz (KI) in der Bun­des­wehr: Kon­zep­ti­on jetzt in öffent­li­cher Fas­sung