Im Rahmen der hybriden russischen Kriegsführung gegen die NATO-Staaten und die Ukraine werden auch Cyber-Angriffe gegen deren staatliche Einrichtungen und Kritische Infrastruktur durchgeführt. Dabei konnten durch mehrere NATO-Staaten kürzlich durchgeführte russische Cyber-Angriffe dem russischen Militärgeheimdienstes GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije = Hauptverwaltung für Aufklärung) zugeordnet werden.
Lesen Sie hier die englischsprachige Erklärung des North Atlantic Council (NAC) zur Verurteilung dieser Cyber-Angriffe.
Finden Sie ergänzend dazu auch eine englischsprachige Solidaritätserklärung des North Atlantic Council (NAC) mit Tschechien im Zusammenhang mit einem chinesischen Cyber-Angriff auf ein Netzwerk des tschechischen Außenministeriums.
Weitere Links mit Hintergrundinformationen zu NAC, GRU und zur russischen Hacker-Gruppe APT28, zum chinesischen Ministerium für Staatssicherheit und zur chinesischen Hacker-Gruppe APT31 sowie zu Hybrider Kriegsführung und „Advanced Persistent Threat“ finden Sie auf unserer Seite: “Hintergrundinformationen Cyber-Angriffe”
Territorial Hub: gemeinsames Lage- und Führungsnetz für Deutschlands Gesamtverteidigung
Das Projekt „Territorial Hub“ (TerrHub) soll für das Operative Führungskommando der Bundeswehr (OpFüKdoBw) dessen Führungsfähigkeit bei der Gesamtverteidigung Deutschlands sowie der NATO durch die ressort- und organisationsübergreifende Vernetzung aller an der zivilen und militärischen Verteidigung beteiligten staatlichen, zivilen und militärischen Stellen mittels Schaffung einer für alle Beteiligten zugänglichen, gemeinsamen digitalen Plattform stärken. Dabei sind eine effektive und sichere Informationsverarbeitung sowie ein medienbruchfreier, durchgängiger und sicherer Informationsaustausch essentiell, um schnelle und fundierte Entscheidungen in Frieden, Krise und Krieg zu treffen. Die infodas GmbH bringt dazu ihre Expertise aus der Cyber- und IT-Sicherheit bei der Informationsübertragung in sensiblen Netzwerken ein, während die Traversals GmbH essentielle Echtzeit-Daten zur präzisen und aktuellen Beurteilung der Gesamtlage bereitstellt.
Lesen Sie hier einige Internet-Meldungen dazu.
suv.report: Territorial Hub: gemeinsames Lage- und Führungsnetz für Deutschlands Gesamtverteidigung
Hartpunkt.de: Traversals und infodas beteiligen sich am Bundeswehr-Projekt TerrHub
ES&T: Traversals und infodas arbeiten gemeinsam am Bundeswehr-Projekt TerrHub
infodas.com: Traversals und infodas bringen ihre Expertise in das Bundeswehr-Projekt TerrHub ein
Ergänzend hierzu zur Hintergrundinformation die Kurzfassung eines HHK-Artikel zum TerrHub
Der miFAP von RUAG: Brückentechnologie für multinationale Einsatzkommunikation
In einer zunehmend vernetzten und komplexen Einsatzwelt ist die Fähigkeit zur sicheren und zuverlässigen Kommunikation über unterschiedliche Systeme hinweg von zentraler Bedeutung. Genau hier setzt der multinationale interoperable Funkanschaltpunkt (miFAP) von RUAG an. Der miFAP ist ein hochmoderner Kommunikationsknotenpunkt, der es ermöglicht, verschiedenste analoge und digitale Funksysteme sowie VoIP-Netzwerke miteinander zu verbinden – unabhängig von Hersteller, Generation oder Technologie.
Lesen Sie dazu bei cpm DEFENCE-NETWORK/RUAG: Der miFAP von RUAG: Brückentechnologie für multinationale Einsatzkommunikation
Ergänzend hierzu auch bei Hartpunkt.de: RUAG liefert containerisierte miFAP-Systeme an die Bundeswehr
cpm DEFENCE NETWORK: RUAG erhält Auftrag für die miFAP-Systeme der Bundeswehr
RUAG: RUAG erhält Auftrag für die Lieferung containerisierter miFAP-Systeme
AFCEA Fachausstellung 2025
Am 27. und 28. Mai fand im World Conference Center Bonn (WCCB) mit der AFCEA-Fachausstellung 2025 zum 38. Mal eine der wichtigsten deutschen IT-Messen für Verteidigung und Sicherheit statt, bei der rund 280 Aussteller und knapp 8.000 Fachgäste Wege zu mehr technologischer Souveränität und Verteidigungsfähigkeit diskutierten.
Finden Sie die Informationen zur Ausstellung auf unserer Seite: „AFCEA 2025 – Heimat von Hightech“
Elektromagnetische Kriegsführung aus der Luft im Praxistest
Das Projekt „Luftgestützte Wirkung im Elektromagnetischen Spektrum“ (LuWES) soll den Streitkräften elektromagnetischen Schutz aus der Luft bieten und wird dazu ein „System of Systems“ bilden, das aus komplementären sowie modularen Subsystemen besteht.
Der „Stand-off“-Störsender arbeitet aus großer Entfernung und ermöglicht es, feindliche Radar- und Kommunikationssysteme außerhalb ihrer direkten Reichweite zu stören.
Der Begleitstörer arbeitet zusammen mit bemannten Missionsplattformen. Er schützt diese aktiv in feindlichem Gebiet, indem er feindliche Radar- und Raketensysteme kontinuierlich stört.
Der „Stand-in“-Störer dringt direkt in die Wirkungsreichweite des Feindes ein.
Finden Sie hier einige Links zu Internet-Meldungen/-Berichten über den Sachstand beim Projekt „Luftgestützte Wirkung im Elektromagnetischen Spektrum“ (LuWES)“
ES&T: Elektromagnetische Kriegsführung aus der Luft im Praxistest
Hartpunkt.de: LuWES: Unternehmen zeigen bei Live-Demo elektromagnetischen Kampf aus der Luft
und Airborne Electromagnetic Attack – Projekt LuWES vor dem nächsten Meilenstein
sowie Überraschende Wende im Projekt LuWES
ARMADA: Clouds and Carriers for LUWES
„Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Anwendungen – was ist das?”
Können Sie wissen, ob diesen Artikel ein Mensch geschrieben hat oder nicht bereits eine Maschine ? Spielt es eine Rolle für Sie ? Die Möglichkeit allein gibt einen Vorgeschmack auf die Welle, die nach Mustafa Suleymans 2024 „The Coming Wave: Künstliche Intelligenz, Macht und das größte Dilemma des 21. Jahrhunderts” auf die Menschheit zurollt.
Lesen Sie den Artikel von Oberstleutnant i.G. Maximilian Harhausen auf unserer Seite: “Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Anwendungen — was ist das?”
Auf unsichtbarer Mission: Wie offensive Cyberoperationen ablaufen
Eine dünne Staubschicht bedeckt den Boden des Serverraums. Bis auf das Surren der Lüfter scheint es friedlich. Niemand, der den Raum betritt, ahnt, dass hier gerade eine hoch spezialisierte militärische Operation stattfindet. Das Eindringen in fremde Systeme, weithin als „Hacken“ bekannt, nennt sich in der Bundeswehr Offensive Cyberoperation.
Lesen Sie dazu bei PIZ CIR: “Hacking“ bei der Bundeswehr -
Auf unsichtbarer Mission: Wie offensive Cyberoperationen ablaufen
Ergänzend dazu:
Bundeswehr.de: Zentrum Cyber-Operationen: Einblicke ins Herz der offensiven Cyberkräfte der Bundeswehr
und Cyberoperateure im Fokus: Drei Fragen an einen Hacker der Bundeswehr
sowie bei Signal (englisch): Good and Bad Hackers: Different Sides of the Same Coin
Zwischen Hörsaal und Hindernisbahn
Pöcking — Eine Woche lang konnten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung beim Ausbildungszentrum Cyber- und Informationsraum (CIR) in Pöcking den Alltag der Bundeswehr hautnah erleben. Einen Alltag zwischen Theorie, Praxis und Teamgeist. Vom klimatisierten Hörsaal bis zur sonnendurchfluteten Hindernisbahn reichte das Programm der InfoDVag CIR. Ziel der Veranstaltung: Verständnis schaffen und Brücken bauen zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.
Lesen Sie dazu auf unserer Seite: Zwischen Hörsaal und Hindernisbahn
Digitalisierung landbasierte Operationen – Mit D‑LBO zur vernetzten Operationsführung
Auf dem Gefechtsfeld kann eine funktionierende Kommunikation unter den Streitkräften über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Im Programm „Digitalisierung landbasierte Operationen“ (D‑LBO) wurde die BWI von der Bundeswehr als primärer Digitalisierungspartner damit beauftragt, die Landstreitkräfte für eine verbesserte Operationsführung stärker digital zu vernetzen. Ziel ist der Aufbau eines sicheren und robusten sowie multinational interoperablen Informations- und Kommunikationsverbunds. Hierfür werden Soldatinnen und Soldaten sowie Fahrzeuge des Heeres mit moderner Hardware und Software ausgestattet.
Lesen Sie bei ES&T: Digitalisierung landbasierte Operationen – Mit D‑LBO zur vernetzten Operationsführung
Künstliche Intelligenz: KI – Die unsichtbare Superkraft der Zukunft
Internationale bewaffnete Konflikte haben die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz für militärische Anwendungen in rasantem Tempo vorangetrieben. Spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Krieg in Gaza wurde deutlich, dass Entwicklung und Nutzung von künstlicher Intelligenz längst Teil der militärischen Praxis sind.
Lesen Sie dazu bei Bundeswehr.de: Künstliche Intelligenz: KI – Die unsichtbare Superkraft der Zukunft
Ergänzend dazu der KI-Artikel in der F‑Flagge 1–2025 und auf der FmR-Webpage „Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Anwendungen – was ist das?”