Bernhard Günther zum neuen CEO der BWI berufen

Zum 1. Okto­ber über­nimmt Bern­hard Gün­ther die Funk­ti­on des “Chief Exe­cu­ti­ve Offi­cer” (CEO) und Vor­sit­zen­den der Geschäfts­füh­rung bei der BWI GmbH, zu des­sen Auf­ga­ben die stra­te­gi­sche und tech­no­lo­gi­sche Aus­rich­tung des Unter­neh­mens als pri­mä­rer Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner der Bun­des­wehr gehört. Er tritt damit die Nach­fol­ge von GenLt a.D. Frank Lei­den­ber­ger an, der mit dem Errei­chen der im “Public Cor­po­ra­te Governance”-Kodex vor­ge­se­he­nen Alters­gren­ze von 67 Jah­ren aus der BWI GmbH aus­schei­det.
Damit folgt GenLt a.D. Frank Lei­den­ber­ger, der nach sei­ner Beur­lau­bung aus der Bun­des­wehr ab Sep­tem­ber 2018 zunächst als “Chief Digi­tal Offi­cer” (CDO), ab Febru­ar 2023 dann als “Chief Exe­cu­ti­ve Offi­cer” (CEO) und Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der BWI GmbH tätig war, ein zumin­dest in der Bun­des­wehr unbe­kann­ter Mana­ger, der zuletzt bis Ende 2024 “Chief Trans­for­ma­ti­on Offi­cer” und “Head of IT” des fin­ni­schen Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens For­t­um war.
Da mit GenLt a.D. Frank Lei­den­ber­ger die Aus­rich­tung der BWI GmbH auch auf die Stär­kung der digi­ta­len Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit der Bun­des­wehr durch Unter­stüt­zung im Bereich der mili­tä­ri­schen, der soge­nann­ten “grü­nen” IT-Ser­vices unter ande­rem bei der Digi­ta­li­sie­rung Land­ba­sier­ter Ope­ra­tio­nen (D‑LBO), z.B. für ein Batt­le Manage­ment Sys­tem sowie bei Aus­bil­dung, Übun­gen und im Ein­satz ver­bun­den ist, bleibt abzu­war­ten, ob sich dies unter sei­nem Nach­fol­ger mit einer rein zivi­len Kar­rie­re in diver­sen Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men so fort­setzt — jeden­falls fehlt die­sem jeg­li­cher Bezug zur Bun­des­wehr.
 
Lesen Sie dazu bei BWI GmBH: Geplan­ter Wech­sel an der Unter­neh­mens­spit­ze: Bern­hard Gün­ther zum neu­en CEO der BWI beru­fen

Ergän­zend dazu auf unse­rer Sei­te: BWI-Bei­trag zur Kriegs­tüch­tig­keit 
Hartpunt.de: BWI-Chef Lei­den­ber­ger: Mit neu­em Ziel­bild für die Ein­satz- und Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit der Bun­des­wehr
Hardt­hö­hen Kurier: Es ist jetzt Zeit zu tun, was nötig ist!
und bei Wiki­pe­dia: Bern­hard Gün­ther (Mana­ger), Frank Lei­den­ber­ger und BWI GmbH

Nachgefragt bei … Brigadegeneral Peter Richert, Kommandeur Kommando Aufklärung und Wirkung

Vom 5. bis 7. Sep­tem­ber, also in etwa drei Wochen führt der Fern­mel­de­ring sein dies­jäh­ri­ges Jah­res­tref­fen in Daun, dem Stand­ort des Kom­man­dos Auf­klä­rung und Wir­kung (KdoAufkl/Wirk) durch und nimmt dabei auch am Appell sowie öffent­li­chen Pro­gramm von KdoAufkl/Wirk anläss­lich von 60 Jah­ren Bun­des­wehr-Stand­ort Daun teil. 
Lesen Sie in die­sem Zusam­men­hang als Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zum KdoAufkl/Wirk hier die Kurz­fas­sung eines Inter­views des „Hardt­hö­hen-Kuriers“ Nach­ge­fragt bei … Bri­ga­de­ge­ne­ral Peter Richert, Kom­man­deur Kom­man­do Auf­klä­rung und Wir­kung mit dem Kdr KdoAufkl/Wirk, Brig­Gen Peter Richert zu sei­nen Schwer­punk­ten in der Füh­rung des Kom­man­dos, zu sei­ner Beur­tei­lung der aktu­el­len mili­tä­ri­schen Lage an der Ost­flan­ke der NATO, zur Vor­be­rei­tung des KdoAufkl/Wirk auf Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung, zu den Mit­teln der abbil­den­den Auf­klä­rung im Welt­raum und zu den Ana­ly­se­pro­duk­ten der Zen­tra­le Abbil­den­de Auf­klä­rung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma:
Bundeswehr.de: Moder­nes Gefechts­feld: Die Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung in der Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung
Hardt­hö­hen Kurier: Elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung in der Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung
Dar­über hin­aus als Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on
bei Bundeswehr.de: Kom­man­do Auf­klä­rung und Wir­kung
und bei Wiki­pe­dia: Kom­man­do Auf­klä­rung und Wir­kung: mili­tä­ri­sche Dienst­stel­le der Bun­des­wehr

Schlagkraft der Bundeswehr: Die Operation Aufwuchs entscheidet sich „unten“

In sei­nem aktu­el­len „Zwi­schen­ruf aus Ber­lin“ im Maga­zin „Euro­päi­sche Sicher­heit & Tech­nik“ (ES&T) der Gesell­schaft für Sicher­heits­po­li­tik (GSP) setzt sich der frü­he­re Wehr­be­auf­trag­te des Deut­schen Bun­des­ta­ges und heu­ti­ge GSP-Prä­si­dent, Dr. Hans-Peter Bartels mit der soge­nann­ten „Ope­ra­ti­on Auf­wuchs“ in der Bun­des­wehr aus­ein­an­der und kom­men­tiert in die­sem Zusam­men­hang die aktu­el­le Umglie­de­rung des BMVg, die deut­schen Auf­wuchs­zu­sa­gen gegen­über der NATO sowie den geplan­ten, soge­nann­ten „neu­en Wehr­dienst“.
Die­se „Ope­ra­ti­on Auf­wuchs“ ord­net der Mili­tär­his­to­ri­ker Prof. Dr. Sön­ke Neit­zel in sei­nem Inter­view mit „loy­al“, dem Maga­zin des Ver­band der Reser­vis­ten der Deut­schen Bun­des­wehr e.V., zu sei­nem neu­en Buch „Die Bun­des­wehr — Von der Wie­der­be­waff­nung bis zur Zei­ten­wen­de“ als drit­te gro­ße Pha­se in der Geschich­te und Ent­wick­lung der Bun­des­wehr nach Kal­tem Krieg sowie der Ära der Aus­lands­ein­sät­ze ein und zeigt sich über­zeugt, dass auch die Krie­ge unse­rer Zeit nicht allein vom Schreib­tisch im Cyber-/In­for­ma­ti­ons­raum geführt und gewon­nen wer­den kön­nen, son­dern nach wie vor auch die „archai­schen Kämp­fer“ not­wen­dig sind, die bei „Mann gegen Mann“-Kämpfen über Sieg und Nie­der­la­ge im Gefecht ent­schei­den.

Lesen Sie dazu den aktu­el­len ES&T-„Zwischenruf aus Ber­lin“ des frü­he­ren Wehr­be­auf­trag­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges und heu­ti­gen GSP-Prä­si­den­ten, Dr. Hans-Peter Bartels zur „Ope­ra­ti­on Auf­wuchs“ und das „loyal“-Interview mit dem Mili­tär­his­to­ri­ker Prof. Dr. Sön­ke Neit­zel „Wir brau­chen den archai­schen Sol­da­ten­typ“ zu sei­nem neu­en Buch „Die Bun­des­wehr — Von der Wie­der­be­waff­nung bis zur Zei­ten­wen­de“.

Hier­zu noch Links zum Post „Füh­rungs­fä­hig­keit stär­ken, Beschaf­fung beschleu­ni­gen, Auf­wuchs sichern“ auf der Home­page des Fern­mel­de­rings, zu den Berich­ten des Reports „Sicher­heit & Ver­tei­di­gung“ über die Ergeb­nis­se des NATO-Gip­fels 2025 sowie den geplan­ten per­so­nel­len und mate­ri­el­len Auf­wuchs der Bun­des­wehr, Rezen­sio­nen des neu­en Neit­zel-Buchs “Die Bun­des­wehr — Von der Wie­der­be­waff­nung bis zur Zei­ten­wen­de” im Kul­tur­ma­ga­zin „per­len­tau­cher“ sowie die Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge über Dr. Hans-Peter Bartels und Prof. Dr. Sön­ke Neit­zel.“

TaWAN: Rheinmetall erwartet Verdopplung der Aufträge

Der Düs­sel­dor­fer Rüs­tungs­kon­zern Rhein­me­tall sieht gro­ßes Wachs­tums­po­ten­zi­al beim Bun­des­wehr-Pro­jekt Tac­ti­cal Wide Area Net­work (TaWAN). Wie Rhein­me­tall-CEO Armin Pap­per­ger am Don­ners­tag in einer Tele­fon­kon­fe­renz mit Ana­lys­ten aus­führ­te, denkt die Bun­des­wehr an die Ver­dopp­lung ihrer Kapa­zi­tä­ten bei TaWAN. Dies sei Rhein­me­tall in den ver­gan­ge­nen zwei Wochen zur Kennt­nis gebracht wor­den. Das bedeu­te eine Erhö­hung des Auf­trags­vo­lu­mens für sein Unter­neh­men von 8 auf 16 Mil­li­ar­den Euro, so Pap­per­ger. Rhein­me­tall fun­giert als Gene­ral­auf­trag­neh­mer für TaWAN. Bei dem Pro­jekt geht es um den Auf­bau eines durch­gän­gi­gen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bun­des mit­tels Richt­funk­sys­te­men von der Front­li­nie bis meh­re­re Hun­dert Kilo­me­ter ins Hin­ter­land.
Anmer­kung der Redak­ti­on: Falls sich die zitier­te Ver­dop­pe­lung des TaWAN-Auf­trags­vo­lu­mens bestä­ti­gen soll­te, wür­de das ins­ge­samt jeweils ca. 500 klei­ne und gro­ße TaWAN-Richt­funk­sys­te­me auf TPz PIRANHA 5 bzw. auf je zwei 8×8 HX-Lkw mit einer­seits dem 40-Meter-Mast­sys­tem von SMAG, ande­rer­seits einem 20-Fuß-Funk­ti­ons­con­tai­ner mit Arbeits­plät­zen, Ser­vern und wei­te­rer Aus­rüs­tung bedeu­ten.

Lesen Sie dazu bei hart­punkt: TaWAN: Rhein­me­tall erwar­tet Ver­dopp­lung der Auf­trä­ge
sowie in der Rhein­me­tall-Pres­se­mit­tei­lung vom 07.08.2025 über den aktu­el­len Finanz­be­richt zum ers­ten Halb­jahr 2025.

Wei­te­re Arti­kel zum The­ma fin­den Sie auf unse­rer Sei­te: Tac­ti­cal Wide Area Net­work (TaWAN) — Aktu­el­le Link­samm­lung

Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie der Verteidigung

Hard­ware-tech­ni­sche Grund­la­ge der Digi­ta­li­sie­rung sind kom­pak­te, robus­te, ther­misch effi­zi­en­te, elek­tro­ma­gne­tisch stör­fes­te und prä­zi­se Mikro­elek­tro­nik-Kom­po­nen­ten. Eine Schlüs­sel­tech­nik dabei ist das „Chip- bzw. DIE-Bonden“, d.h.: Prä­zi­se und dau­er­haf­te Ver­bin­dung von Halb­lei­ter­chips mit Trä­ger­sub­stra­ten, Lei­ter­plat­ten oder Gehäu­sen. Auch bei der Her­stel­lung glas­fa­ser­op­ti­scher Ver­bin­dun­gen, die unemp­find­lich gegen­über elek­tro­ma­gne­ti­schen Stö­run­gen ein­schließ­lich nuklea­ren elek­tro­ma­gne­ti­schen Pul­sen (NEMPs) sind und dadurch eine stö­rungs­freie sowie siche­re Daten­über­tra­gung ermög­li­chen, spielt das „DIE-Bonden“ eine wich­ti­ge Rol­le.
„Bonding“-Verfahren wie „Chip-on-Board“ oder „Sys­tem-in-Packa­ge“ unter­stüt­zen dar­über hin­aus die Inte­gra­ti­on meh­re­rer Funk­tio­nen auf engs­tem Raum: Die­se Minia­tu­ri­sie­rung erlaubt den Bau hoch­kom­pak­ter und mul­ti­funk­tio­na­ler Modu­le – essen­ti­ell für mobi­le oder trag­ba­re IT-Sys­te­me.

Lesen Sie dazu bei ES&T: Mikro­elek­tro­nik als Schlüs­sel­tech­no­lo­gie der Ver­tei­di­gung

Ergän­zend dazu bei Tres­ky GmbH: Tres­ky prä­sen­tiert robus­te DIE Bon­ding- und Glas­fa­ser­tech­no­lo­gien für moder­ne Ver­tei­di­gungs­sys­te­me und Advan­ced Microelec­tro­nic Pack­a­ging and Fiber Optics Tech­no­lo­gies for the Mili­ta­ry, Defen­se & Secu­ri­ty Indus­tries
und bei Wiki­pe­dia: Chip­bonden oder Die-Bonden
Die (Halb­lei­ter­tech­nik): unge­häus­tes Stück Halb­lei­ter-Wafer
- Chip-On-Board-Tech­no­lo­gie: Ver­fah­ren zur Direkt­mon­ta­ge von unge­häus­ten Halb­lei­ter-Chips auf einer Lei­ter­plat­te
- Mul­ti-Chip-Modul: meh­re­re ein­zel­ne Mikro­chips, die in einem gemein­sa­men Gehäu­se unter­ge­bracht sind

„Analogue meets digital“

Pan­zer­gre­na­dier­bri­ga­de 37 tes­te­te gemein­sam mit BWI GmbH sowie Indus­trie den Ver­bund digi­ta­ler und ana­lo­ger Funk­ge­rä­te.
Fahr­zeu­ge müs­sen auf dem Gefechts­feld mit­ein­an­der „spre­chen“ kön­nen, Gefechts­stän­de ihre Trup­pe errei­chen. Die Digi­ta­li­sie­rung hat das Gefechts­feld erobert: Doch noch ist das Aus der ana­lo­gen Funk­ge­rä­te nicht gekom­men – bei­de Wel­ten müs­sen ver­eint wer­den. Wie – das tes­te­te Pan­zer­gre­na­dier­bri­ga­de 37 gemein­sam mit der Indus­trie als „Hands-on“-Erprobung.

Lesen Sie dazu den Arti­kel des Autoren­team von Pan­zer­gre­na­dier­bri­ga­de 37 “Ana­lo­gue meets digi­tal”

Die Bedrohung durch Russland im Cyber- und Informationsraum

Hybri­de Maß­nah­men durch Russ­land im Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum sind ernst­zu­neh­men­de Bedro­hun­gen. Sie wer­den eng­ma­schig durch die Bun­des­wehr und wei­te­re Instan­zen des Bun­des beob­ach­tet. Neben der durch­ge­hen­den Auf­klä­rungs­ar­beit wer­den qua­li­fi­zier­te Gegen­maß­nah­men auf erkann­te Akti­vi­tä­ten vor­be­rei­tet, um so die Sicher­heit Deutsch­lands zu gewähr­leis­ten.

Lesen Sie dazu auf Bundeswehr.de: Die Bedro­hung durch Russ­land im Cyber- und Infor­ma­ti­ons­raum

Dazu auch auf unse­ren Sei­ten:
Cyber-Angrif­fe des rus­si­schen Mili­tär­ge­heim­diens­tes GRU auf meh­re­re NATO-Staa­ten und die Ukrai­ne,
Angrif­fe im Netz: „Cyber­raum ist zu einem ent­schei­den­den Fak­tor in der moder­nen Krieg­füh­rung gewor­den“,
Auf unsicht­ba­rer Mis­si­on: Wie offen­si­ve Cyber­ope­ra­tio­nen ablau­fen,
Bedro­hung durch Des­in­for­ma­ti­on: Das Schlacht­feld ist der Ver­stand
und Die Bun­des­wehr übt den Infor­ma­ti­ons­krieg.

Digitale Abhängigkeit überwinden: nationale Software-Autonomie bis 2029

Ein neu­es Papier des Insti­tuts für Nach­hal­ti­ges Pro­jekt­ma­nage­ment in Ham­burg (INP Ham­burg) mahnt an, digi­ta­le Abhän­gig­kei­ten end­lich sicher­heits­po­li­tisch ernst zu neh­men. Es for­dert eine gesamt­staat­lich koor­di­nier­te Stra­te­gie, um bis 2029 eine natio­na­le Soft­ware-Auto­no­mie zu errei­chen.

Lesen Sie dazu hier die Mel­dun­gen von “Euro­päi­sche Sicher­heit und Tech­nik”  und des „Hardt­hö­hen-Kuriers“
sowie das INP-Papier „Exper­ti­se­bil­dung heißt es wahr­ha­ben wol­len – natio­na­le Soft­ware-Auto­no­mie bis 2029 als Teil der natio­na­len Sou­ve­rä­ni­tät. Ein Denk­an­stoß“

Führungsfähigkeit stärken, Beschaffung beschleunigen, Aufwuchs sichern

Im Rah­men der wei­te­ren Umset­zung des „Osna­brü­cker Erlas­ses“ sind fol­gen­de Struk­tur­an­pas­sun­gen im BMVg beab­sich­tigt:
# Erhö­hung der Anzahl beam­te­ter Staat­s­e­kre­tä­re von zwei auf drei;
# Redu­zie­rung der Anzahl der Abtei­lun­gen von zehn auf acht, davon zwei Haupt­ab­tei­lun­gen („Streit­kräf­te“ und „Auf­wuchs“) und Redu­zie­rung der Anzahl der Unter­ab­tei­lun­gen auf 25;
# Stär­kung des Gene­ral­inspek­teurs der Bun­des­wehr in sei­ner Füh­rungs­fä­hig­keit über die Streit­kräf­te durch einen zwei­ten Stell­ver­tre­ter im Ope­ra­ti­ven Füh­rungs­kom­man­do der Bun­des­wehr (= Befehls­ha­ber des OpFüK­doBw) und das Ele­ment „Gesamtkonzeption/Planung der mili­tä­ri­schen Ver­tei­di­gung“ sowie Zuord­nung 
eines Lage- und Füh­rungs­zen­trums, das die Lei­tung des Minis­te­ri­ums im Grund­be­trieb mit einem Lei­tungs­la­ge­bild ver­sorgt.

Von der Redu­zie­rung der Anzahl der Abtei­lun­gen ist auch die bis­he­ri­ge Abtei­lung „Cyber/Informationstechnik“ (CIT) betrof­fen, die bis­her für die Pla­nung, Rea­li­sie­rung und den Betrieb von IT-Ser­vices in der Bun­des­wehr, für die natio­na­le und inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit in allen cyber- und digi­tal­po­li­ti­schen Fra­gen ein­schließ­lich der gesamt­staat­li­chen Cyber-Sicher­heit, für die Cyber- und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit in der Bun­des­wehr, für For­schung und Ent­wick­lung sowie für Inno­va­ti­on im Bereich der Cyber- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik ver­ant­wort­lich ist. Die Abtei­lung „CIT“ soll zukünf­tig in der Abtei­lung „Inno­va­ti­on und Cyber“ (IC) auf­ge­hen, in der nur noch die Unter­ab­tei­lung „Fähig­kei­ten Cyber/Informationstechnik“ expli­zit für Cyber/Informationstechnik zustän­dig sein wird.

Die Umset­zung die­ser Struk­tur­an­pas­sun­gen wird in drei Schrit­ten erfol­gen, wobei in einem ers­ten Schritt bis zum 27. August 2025 der Lei­tungs­be­reich in die neue Struk­tur über­führt wird. Bis zum 1. Okto­ber 2025 sol­len danach die Struk­tur­an­pas­sun­gen auf Ebe­ne der Abtei­lun­gen abge­schlos­sen wer­den. Im Anschluss wer­den die (Haupt-)Abteilungen ins­be­son­de­re Gele­gen­heit erhal­ten, ihre Auf­ga­ben­zu­schnit­te zu über­prü­fen. Hier­aus resul­tie­ren­de not­wen­di­ge bzw. begrün­de­te Ände­run­gen in den Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren sol­len dann mit Wir­kung zum 1. Janu­ar 2026 vor­ge­nom­men wer­den.

Lesen Sie dazu bei BMVg.de.: Füh­rungs­fä­hig­keit stär­ken, Beschaf­fung beschleu­ni­gen, Auf­wuchs sichern
sowie die Pres­se­mit­tei­lung: Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung rich­tet sich orga­ni­sa­to­risch neu aus
und sehen Sie hier die Struk­tur BMVg

Forschung mit Mehrwert für Bundeswehr und Gesellschaft

Ein hohes Maß an Dyna­mik prägt die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen des dtec.bw: Neben der beab­sich­tig­ten Ver­ste­ti­gung des Zen­trums über das Jahr 2026 hin­aus lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen auf die zwei­te dtec.bw-Jahrestagung in Ham­burg, die vom 1. bis 3. Sep­tem­ber 2025 statt­fin­det. Hier und dar­über hin­aus kön­nen die For­schungs­pro­jek­te an bei­den Uni­ver­si­tä­ten der Bun­des­wehr ihre Ergeb­nis­se mit unmit­tel­ba­rem Mehr­wert für Bun­des­wehr sowie Gesell­schaft mehr und mehr sicht­bar machen.

Lesen Sie dazu eine Kurz­fas­sung eines Berichts des Hardt­hö­hen-Kuriers über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen des Zen­trums für Digi­ta­li­sie­rungs- und Tech­no­lo­gie­for­schung der Bun­des­wehr (dtec.bw)
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen u.a. zum VR-Hand­lungs­trai­ner des Smart Health Lab, zu den For­schungs­pro­jek­ten des dtec.bw auf der AFCEA-Fach­aus­stel­lung 2025 und zur dies­jäh­ri­gen dtec.bw-Jahrestagung vom 1. bis 3. Sep­tem­ber 2025 in Ham­burg.
Dar­über hin­aus lesen Sie auf der Home­page des Fern­mel­de­rings zum Besuch des Chief Digi­tal Offi­cer Heer an der UniBw M zur Ein­wei­sung in dtec.bw-Projekte mit wei­te­ren Links zu den dor­ti­gen Besu­chen von Gen­Maj Fleisch­mann und Brig­Gen Dr. Pötzsch.