Am 21. Juli 2026 fand anläßlich des 82. Jahrestages des Attentats vom 20. Juli 1944 am ehemaligen Wohnort von General der Nachrichtentruppe (GenNachrTr) Erich Fellgiebel in Berlin-Steglitz eine informelle Gedenkveranstaltung in kleinem Rahmen statt.
Eingeladen zu dieser Gedenkveranstaltung hatten Dr. Christa Werner und Wolfgang Zils, die u.a. heute dort wohnen, und Barbara Fellgiebel, die Enkelin von GenNachrTr Fellgiebel sowie Initiatorin der von Brigadegeneral Rainer Simon als damaliger Kommandeur des Ausbildungszentrums Cyber- und Informationsraum (AusbZ CIR) gestifteten Gedenktafel und der durch den Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf errichteten Gedenkstele vor dem Haus in der Wrangelstraße.
Der Fernmeldering e.V. hat sich mit 100,- € an der Finanzierung der musikalischen Begleitung dieser Gedenkveranstaltung beteiligt und war mit seinem Mitglied Oberstleutnant Herbert Singer — zugleich Pressestabsoffizier des AusbZ CIR — vor Ort vertreten.
Lesen Sie hier den “Bericht von Dr. Christa Werner über diese Gedenkveranstaltung” sowie als Anhänge dazu das Gedicht „Stimme aus dem Dunkel“ des blinden Dichters Max Zodykow, der 30 Jahre in dem jüdischen Blindenheim gegenüber gelebt hatte, und einen Text zur Erinnerung und als ein Sommergruß des blinden Berliner Schriftstellers Bernd Kebelmann, der diesen eigens für diese kleine informelle Gedenkveranstaltung verfasst und dort vorgetragen hat.
Ergänzende Information zur Gedenktafel- und ‑Stele für GenNachrTr Fellgiebel finden Sie auf den Webseiten des Fernmelderings e.V. “General-Fellgiebel-Gedenktafel enthüllt — Erinnerung an einen deutschen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944” und “Informations-Stele zu General der Nachrichtentruppe Erich Fellgiebel und zum 20. Juli 1944 sowie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin-Steglitz enthüllt”