
Oberst Kai Heß ist seit 1997 Mitglied im Fernmeldering e.V. und hat am 1. Januar 2021 den Vorsitz von Brigadegeneral (außer Dienst) Helmut Schoepe übernommen. Seitdem ist er auch Herausgeber des Vereinsmagazins „F‑Flagge“.
Oberst Heß wurde am 2. November 1966 in Königstein / Taunus geboren.
Er ist seit Eintritt in die Bundeswehr am 1. Juli 1985 Angehöriger der Fernmeldetruppe des Heeres und aufgrund seiner Verwendungen im damaligen Militärischen Organisationsbereich Streitkräftebasis (SKB) auch IT-Stabsoffizier. Von 1988 bis 1991 studierte er Geisteswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Hamburg (Diplom-Pädagoge).
Mit Führungsverwendungen als Zugführer im früheren Fernmeldebataillon 5 und Fernmeldebataillon 890 CENTRAL ARMY GROUP, als Kompaniechef in einem NATO-Fernmeldeverband und als Kommandeur des damaligen Führungsunterstützungsbataillons 293 (Murnau) verfügt Oberst Heß über breite Truppenpraxis auf Einheits- sowie Verbandsebene. Als Unterabteilungsleiter „Führungsunterstützung“ im Kommando Heer repräsentierte er von 2017 bis 2019 die Fernmeldetruppe des Heeres als General der Fernmeldetruppe des Heeres. Er ist ausgebildet als Fallschirmspringer, Schießlehrer für Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen, Einzelkämpfer und hat den französischen Kommandolehrgang absolviert. Oberst Heß hat die deutsche und US-amerikanische Generalstabsausbildung abgeschlossen.
Seine Generalstabsverwendungen führten ihn als G3-Planungsstabsoffizier zum Heeresführungskommando, als Stabsoffizier in den Führungsstab des Heeres, als Referent in den Führungsstab der Streitkräfte, in das Kommando Streitkräftebasis und das Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr sowie in das Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE).
Die Auslandseinsätze der Bundeswehr führten ihn im Führungsgrundgebiet 6 nach Kroatien, Bosnien-Herzegowina und zweimal nach Afghanistan, zuletzt 2015. In 2014 führte er die Abteilung „Combined Joint 3, 5, 7“ im Train Advice Assist Command North in Masar-e-Sharif, Afghanistan.
Nach seiner Verwendung als Unterabteilungsleiter „Führungsunterstützung“ im Kommando Heer (2017 — 2019) war Oberst Heß zunächst als Referatsleiter für Digital- und Frequenzpolitik später für IT-Servicemanagement & Control und Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr im Bundesministerium der Verteidigung eingesetzt.
Danach hatte er eine kurze Zwischenverwendung als Unterabteilungsleiter „Zielbildung“ im Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR)
Oberst Heß ist seit 3. April 2025 Kommandeur des Ausbildungszentrums Cyber- und Informationsraum (AusbZ CIR) in Pöcking.