Großflächig, unentdeckt, rund um die Uhr – so beschreibt Oberstleutnant André Juraschka die Arbeitsweise der EloKa. Aufklären und Kämpfen im Elektromagnetischen Spektrum sind deren Aufgaben. Im Interview gibt der stellvertretende Kommandeur des EloKa-Bataillons 931 aus Daun Einblicke in dessen Rolle auf dem modernen Gefechtsfeld.
Lesen Sie dazu das Interview mit dem StvKdr EloKaBtl 931: Elektromagnetischer Kampf: Aufnehmen, was der Gegner preisgibt
“Hinweis der Redaktion”:
“Die Aussagen gleich zu Beginn des Interviews “Jede andere Form der Aufklärung ist durch den Feind entdeckbar, wir aber sind es nicht.” und daß es insofern ein Alleinstellungsmerkmal der Elektronischen Kampfführung sei, “Dutzende Kilometer weit in feindliches Terrain hineinhören zu können, ohne dabei selbst aufgeklärt zu werden”, treffen nicht zu.
Auch EloKa-Kräfte können grundsätzlich — wie alle Kräfte auf dem Gefechtsfeld — aufgrund ihrer optischen, thermischen sowie elektromagnetischen Signaturen schon stationär, erst recht bei Verlegungen aufgeklärt werden: Optisch insbesondere durch ihre speziellen Antennen, thermisch z.B. durch die Wärmeabstrahlung ihrer Stromerzeugeraggregate und elektromagnetisch durch ihren Funkverkehr zur Kommandierung ihrer Peil- bzw. EloAufkl-Basen sowie zur Meldung ihrer Ergebnisse an die EloKa-Zentrale(n) und Bedarfsträger.”