Wie würde eine NATO-Brigade im Jahr 2028 bei einem möglichen Angriff einer russischen Armee im Baltikum mit deren Fähigkeiten zum Elektronischen Kampf abschneiden und wie könnten ihre Chancen dabei verbessert werden ?
Mit diesen Fragen befasst sich eine in “ARMADA International” veröffentlichte Analyse, welche dazu die russische(n) Doktrin sowie Fähigkeiten zum “Radio-Elektronischen Kampf”, die Führungs- und Kommunikationsarchitektur einer NATO-Brigade, deren Verwundbarkeiten bei massierten russischen Elektronischen Gegenmaßnahmen, mögliche Schutz- sowie Verbesserungsmassnahmen dagegen, Möglichkeiten zur Ausnutzung russischer Schwächen und Einschränkungen beim Radio-Elektronischen Kampf” sowie die Auswirkungen auf eine derartige Auseinandersetzung untersucht.
Lesen Sie hier diese englischsprachige Analyse bei ArmadaInternational.com: By Invitation – Electronic Warfare in the Northern Baltic – A 2028 Scenario
Ergänzend dazu noch zwei Links zu englischsprachigen Hintergrundinformationen über das in o.a. Analyse angesprochene Thema “Electromagnetic Spectrum Superiority and Supremacy (E2S)”:
- Special Report: Achieving Spectrum Dominance – Electronic Maneuver and the Battle for E2S
- ACHIEVING SPECTRUM DOMINANCE: ELECTROMAGNETIC MANEUVER AND THE BATTLE FOR E2S
Darüber hinaus enthält unsere FmR-Webpage “The Challenge of Convergence” zwei englischsprachige Links zum in o.a. Analyse und dem ebenfalls angesprochenen Zusammenwachsen von Elektromagnetischem Kampf und Cyber-Operationen von derselben Autorin.
Anmerkungen der Redaktion:
Eine einzelne NATO-Brigade — z.B. PzBrig 45 “Litauen” — würde bei einem russischen Angriff auf das Baltikum allenfalls in dessen Anfangsphase allein einer russischen Armee gegenüberstehen, danach ist davon auszugehen, dass sie u.a. sowohl durch Führungsunterstützungs‑, als auch EloKa-Kapazitäten von der Divisions- und Korpsebene unterstützt wird — auf russischer Seite wären dann allerdings auch zusätzliche Fm-/EloAufkl- EloGM-Kapazitäten auf Militärbezirks- bzw. Frontebene zu erwarten.”