BWI will Geschäftsvolumen bis 2030 auf über sechs Milliarden Euro steigern

Das IT-Sys­tem­haus der Bun­des­wehr, die BWI GmbH, will ihren Umsatz in den kom­men­den fünf Jah­ren mas­siv stei­gern. Nach Anga­ben von BWI-CEO Bern­hard Gün­ther soll sich das Volu­men des IT-Dienst­leis­ters der Bun­des­wehr in die­sem Zeit­raum etwa ver­zwei­ein­halb­fa­chen bis ver­drei­fa­chen. Gleich­zei­tig sol­le das Geschäfts­vo­lu­men je Mit­ar­bei­ter von der­zeit rund 300.000 Euro auf etwa 600.000 Euro stei­gen, sag­te er heu­te bei der Eröff­nung der BWI Indus­try Days in Ber­lin.

Lesen Sie dazu bei Hartpunkt.de: BWI will Geschäfts­vo­lu­men bis 2030 auf über sechs Mil­li­ar­den Euro stei­gern

und bei suv.report: BWI plant IT-Ver­ga­ben von mehr als zehn Mil­li­ar­den Euro bis 2031

Anmer­kun­gen der Redak­ti­on:

Die in der Mel­dung von Hartpunkt.de erwähn­te “jüngs­te Spei­cher­kri­se“ bezieht sich auf seit 2025 welt­weit explo­die­ren­de Prei­se und den Man­gel bei Arbeits­spei­chern (RAM) sowie Fest­plat­ten (SSDs), weil die gro­ßen Chip-Her­stel­ler Sam­sung, Micron und SK Hynix ihre Pro­duk­ti­on fast voll­stän­dig auf lukra­ti­ve­re KI-Hoch­leis­tungs­spei­cher ver­la­gern, die für die KI-Rechen­zen­tren gebraucht wer­den.

Dadurch wur­de die Pro­duk­ti­on klas­si­scher PC-Arbeits­spei­cher, Note­book-Modu­le sowie SSDs gedros­selt und die­se sind nur noch schwer erhält­lich, wobei die Prei­se für RAM sowie SSDs seit 2025 dras­tisch gestie­gen sind – oft um mehr als das Dop­pel­te oder Drei­fa­che. Auch Lap­tops, Fer­tig-PCs und Gra­fik­kar­ten wer­den ent­spre­chend teu­rer oder sind schwe­rer erhält­lich, weil sie alle die­sel­ben Spei­cher­chips benö­ti­gen.

IT-Exper­ten sowie Chip-Her­stel­ler gehen davon aus, dass sich die Lage auf dem Spei­cher­markt nur lang­sam ent­span­nen wird: Eine wirk­li­che Rück­kehr zu nied­ri­ge­ren Prei­sen ist vor 2028 oder sogar 2030 kaum zu erwar­ten, da der Bau neu­er Chip-Fabri­ken meh­re­re Jah­re dau­ert.